Aktuelles

 

Unser neuer Flyer

Ihr könnt ihn euch gern zur Weitergabe an KollegInnen, die noch nicht im Berufsverband sind, zuschicken lassen.

Clarissa Vilain

Fasananweg 17

53127 Bonn

oder per Mail-Kontaktformular (Menupunkt "Vorstand")

 

 

Vollversammlung 2016

 

Mittwoch, 14. September

9.00 - 15.30 Uhr

in der Karl-Rahner-Akademie

Jabachstraße 4-8

50676 Köln

 

Programm:    9:00 Uhr Ankommen, Kaffee

                     9:30 Uhr Thematischer Teil: Bibel teilen

                   10:00 Uhr Vortrag & Austausch

                   12:30 Uhr Mittagessen

                   13:30 Uhr Tagesordnung Vollversammlung

Zum Thema am Vormittag:

Viele Menschen fragen sich in diesen Tagen, - angestoßen von unserem Erzbischof - wie es inhaltlich und strukturell mit unserem Erzbistum weiter gehen wird.

Als PR und GR möchten wir uns an diesem Prozess beteiligen. Was kann unser Beitrag als hauptberufliche und beauftragte Christen und Christinnen sein?

Als Referenten für die VV konnten wir Herrn Dr. Fleischer gewinnen:

Hauptabteilung Seelsorge, Stabsstelle Lokale Projekte, Bibel und Liturgie,

Erzb. Bibel- und Liturgieschule

                             Thema: „Eure Söhne und eure Töchter

                                           werden Propheten sein“

                             -  Die Kraft der Visionen in der Hl. Schrift -

Wir werden miteinander ergründen, was überhaupt eine Vision im biblischen und jesuanischen Sinne ist, um von dort her nach der Zukunft von Kirche (in Köln) zu fragen.

 

Rechenschaftsbericht des Vorstands zur VV 2016

 

Vorstandsarbeit
Seit der letzten Vollversammlung hat sich der Vorstand des Berufsverbandes 5-mal getroffen, davon viermal gemeinsam mit dem Vorstand des BVGR.

Bei den Vorstandstreffen wurden die Informationen aus den jeweiligen Aufgabenfeldern und Delegationen zusammengetragen (s.u.). Besonders haben wir uns im vergangenen Jahr mit den Themen ‚Diözesanpastoralrat‘ und ‚Pastoraler Zukunftsweg im Erzbistum Köln und unsere Rolle/Position darin‘ beschäftigt.    Clarissa Vilain

 

Finanzen
Seit der Vollversammlung 2015 sind im Jahresvergleich deutlich erhöhte Kosten durch das Jubiläum des Berufsverbandes und den Image-film entstanden; dieser ist allerdings zu zwei Dritteln durch Zuschüsse der Diözesanstelle für geistliche Berufungen und die Abteilung Aus- und Weiterbildung refinanziert worden.

Der reguläre (alte) Jahresbeitrag ist ankündigungsgemäß im März von den Mitgliedern, die eine Einzugsermächtigung erteilt haben, eingezogen worden. Gleich anschließend ist der erhöhte Jahresbeitrag an den Bundesverband überwiesen worden – ab 2015 nun 30 € statt zuvor 20 € aufgrund der eingerichteten Stelle des Geschäftsführers. Hierzu hatte die Vollversammlung 2015 beschlossen, den Jahresbeitrag von 35 € auf 45 € zu erhöhen. Diese Erhöhung soll nun mit einem Sondereinzug von 10 € vor der Vollversammlung im September nach schriftlicher Mitteilung an alle Mitglieder mit der Einladung nachgeholt werden. Ab März 2017 werden dann 45 € auf einmal eingezogen werden. Ich bitte die Mitglieder, die eigenständig überweisen, diese Erhöhung ab 2016 zu berücksichtigen.

Wie immer die Bitte an alle Mitglieder evtl. Bankänderungen bitte rechtzeitig dem Kassenwart (mail: kasse-bvpr-koeln@email.de ) mitzuteilen. Einzelne Mitglieder überweisen jährlich zuverlässig selbst, über 95% beteiligen sich am Lastschrifteinzugsverfahren.   Marcus Tannebaum

 

Ausbildung
Es gibt einen Aufwärtstrend bei den Studierenden und Interessierten. Auch die Nachfrage aus dem Bereich Sek. II wächst. Bewerber aus diesem Segment können sich mit Zusatzprüfung als PA bewerben, ohne als GA. Der jetzt im Herbst zur Beauftragung anstehende Kurs ist der erste Jahrgang nach der neuen Ausbildungsordnung, die gut angenommen wurde. In der Zukunft werden die Themen Charismenorientierung und EA-Entwicklung in die Ausbildung aufgenommen. Die Schulausbildung in der Verantwortung von G. Hannappel bleibt weiter ein problematischer Bereich.

Hubert Schneider

 

Weiterbildung
Irmgard Conin sucht rüstige KollegInnen, die auf Honorarbasis ein Angebot für KollegInnen in der Rente entwickeln. Wer also Zeit, Lust und Ideen hat, setze sich bitte mit Irmgard in Verbindung.

Eine Neuauflage des Kurses "Charismen entfalten" startet 2018.

Die Fortbildung zum "Systemischen Coach" wird zu wenig nachgefragt. Also auch da bei Interesse mutig melden und die konkreten Möglichkeiten ausloten.

Der Erzbischof möchte sich gerne mit allen Laienpastoralen Diensten treffen, doch in welcher Form ist das gewünscht und möglich? Von unserer Seite war klar, dass es um wertschätzende Begegnung gehen muss. Nach meinem aktuellen Kenntnisstand wird es deshalb am Nachmittag des 16. September ein Sommerfest geben.  Hubert Schneider

 

Beerdigungsdienst und Wortgottesdienstleiterschulung:
Die ersten Ehrenamtler werden in Kürze für den Beerdigungsdienst beauftragt. Ob in deren Bereichen auch die HA mit beauftragt werden, ist noch offen.   Hubert Schneider

 

Bericht zu den BVPR Tagungen auf Bundesebene
„Herausforderungen und Entwicklungen unseres Berufes“ lautete der Titel des Delegiertentreffens, das vom 16.-18.11.2015 als Internationale Tagung in Aachen stattfand. Eingeladen hatte dazu neben dem BVPR auch die „Vereniging van pastoraal werkers Nederland“(VPW) als Zusammenschluss von ca. 600 in der niederländischen Pastoral arbeitenden Theologen und Theologinnen. Mit 80 Teilnehmenden aus 6 Nationen (Belgien, Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Österreich und Deutschland) war die Tagung ein voller Erfolg. Der gemeinsame Austausch erstreckte sich über die pastoralen Entwicklungen in den jeweiligen Ortskirchen und die professionellen Mitgestaltungspotentiale unserer Berufsgruppe mit vielen Gemeinsamkeiten aber auch variierenden landesspezifischen Berufsprofilen. Während der Tagung brachte der Pastoraltheologe Dr. Martin Ostermann, Studienleiter des Würzburger Fernkurses, theologische Impulse ein. Insbesondere stellte er uns unter dem Thema:“Lumen Gentium und Gaudium et Spes oder: Kirche nach innen und nach außen -Sammlung und Sendung“ das Wort der Dt. Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral „Gemeinsam Kirche sein“ (= Die deutschen Bischöfe; 100, Bonn 2015) vor.

Die recht winterliche Frühjahrstagung fand vom 29.2.-2.3.2016 in Augsburg statt. Nach der Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden Michael Wrage war ein wichtiger TOP die Neuwahl des Vorstands. Ergebnis: 1. Vorsitzender: Martin Holzner-Kindlinger (München), 2.Vorsitzender:Hubert Schneider (Köln), BeisitzerInnen: Annette Schulze (Speyer), Theo Pannen (Aachen), Jochen Hesper (Münster), Kassiererin: Sabine Oechsle (Augsburg); Schriftführer: Timo Hilberink (Osnabrück). Zur Mitarbeit im beratenden Gremium, dem Theologischen Beirat, zu dem fünf ProfessorInnen (Sabine Bieberstein, Sabine Demel, Leo Karrer, Christian Bauer und Hans-Joachim Höhn) gehören wurden fünf KollegInnen gewählt, darunter Brigitte Schmidt (Köln). Der BVPR vertritt rund 2.200 Pastoralreferenten und Pastoralreferentinnen aus 20 Mitglieds-Diözesen; zusätzlich nehmen in jüngster Zeit auch Vertreter/innen aus Hildesheim und Fulda als Einzelmitglieder an den Tagungen teil. Wegen der Anzahl der PR im Erzbistum Köln und der Tätigkeit von Hubert als 2. Vorsitzender können wir ab sofort eine/n 3. Delegierte/n für die Bundesebene entsenden. Interessierte mögen sich bei Hubert oder Brigitte melden. Zwei inhaltliche Projekte werden den BVPR noch länger beschäftigen: 1) Ein Impulspapier zur Ortssuche und den Charismen von PR 2) eine Berufsgruppensynopse, Teil I. zu vielerlei Fragen der Anstellung und Tätigkeit und Teil II. zu Fragen rund um die Beauftragung. Diese Synopse, die, was die Angaben zu unserem Bistum betrifft, teils von der HA SP ausgefüllt wird und teils von uns im Kontakt mit den Kolleg/innen eruiert werden wird,  soll nach Fertigstellung einerseits als Instrument für die je eigene Berufsgruppe in den Diözesen nutzbar sein, andererseits den Informationsstand im Vergleich der Bistümer erhöhen.      Brigitte Schmidt

 

Gespräche mit der Leiterin der HA Seelsorge Frau Petra Dierkes
Bei diversen Veröffentlichungen und Veranstaltungen des Erzbistums stellte sich uns die Frage: Bei allen (neuen) Positionierungen zur Rolle der Priester und der Getauften und Gefirmten: Wo ist da ekklesiologisch und praktisch der Platz unserer Berufungsgruppen in den Entwicklungsprozessen des Bistums? Deshalb sind wir in einen nun regelmäßig vereinbarten Kontakt mit Frau Dierkes getreten.  2x war sie zu Gast in unseren Vorstandssitzungen, künftig trifft sich eine kleine Gruppe (je 2 PR und GR) bei ihr.  

Brigitte Schmidt

 

Bistumsprozess „Neue Wege für Pastoral und Verwaltung“
In einer Sitzung der Arbeitsgruppe TB 8 „Begleitung der Pfarrer – Neuausrichtung der Pastoral“  wurden uns bisherige Ergebnisse der Evaluierung und das weitere Vorgehen zur bistumsweiten Einführung von Verwaltungsleitungen (in den kommenden Jahren bis 2020 je 40) vorgestellt. Wir konnten zumindest einige kritische Anfragen insbesondere zu den geplanten ‚Kooperationen‘ und zum Wechsel der pastoralen Richtungsweisung von den ‚Heße –Thesen‘ zum ‚geistlichen Weg in Gemeinschaft‘ platzieren.  Brigitte Schmidt  

 

Diözesanpastoralrat
Im Rahmen einer Urwahl in den Berufsgruppensind folgende Kolleginnen in den Diözesanpastoralrat gewählt worden: Norbert Bauer, Irmgard Conin, Mechthild Grewelding, Regina Oediger-Spinrath und Clarissa Vilain von den PRs und Gisela Beckmann, Sophie Bunse, Ralf Gassen, Michael Meichsner  und Frank Reintgen von den GRs.

Nach einem Kennenlerntreffen und einer konstituierenden Sitzung wird der Diözesanpastoralrat in seiner Vollbesetzung im September wieder tagen. Aus den Mitgliedern des Diözsanpastoralrates wurde ein ständiger Ausschuss gewählt, der bisher zweimal getagt hat. Im Ständigen Ausschuss sind aus unseren Berufsgruppen Sophie Bunse, Regina Oediger-Spinrath und Clarissa Vilain.

Inhaltlich soll es um Themen mit Bezug zum pastoralen Zukunftsweg und einer neuen Willkommenskultur in unserem Bistum gehen. Die konkrete Arbeit daran soll bald beginnen.  Clarissa Vilain

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Zur VV 2015 am 24. September 2015 9.00 -15.30 Uhr

 

Pfarrzentrum Maria in der Kupfergasse, Schwalbengasse 1 Köln

Referent: Dr. Gotthard Fuchs, Priester und Publizist

Thema: „Leerräume und Bruchstellen – Lieblingsorte des Heiligen Geistes. Plädoyer für eine geistvolle Pastoral“

Rechenschaftsbericht  des Vorstands zur VV 2015
Vorstandsarbeit
Seit der letzten Vollversammlung hat sich der Vorstand des Berufsverbandes 11-mal getroffen, davon viermal gemeinsam mit dem Vorstand des BVGR.

Bei den Vorstandstreffen wurden die Informationen aus den jeweiligen Aufgabenfeldern und Delegationen zusammengetragen: Kamingespräch, Kontakt zur Aus- und Weiterbildung, Bundesebene, die Arbeitsgruppe ‚TP8‘ (s.u.). Besonderer Schwerpunkt bildeten die Vorbereitungen auf unser Jubiläum ‚40 Jahre PR im Erzbistum Köln‘.

Darüber hinaus haben uns noch folgende Themen im letzten Jahr beschäftigt:

Wir haben Kontakt mit der Diözesanstelle Berufe der Kirche gesucht, u.a. um Möglichkeiten zur Werbung zu besprechen.

Wir haben über den Diözesanpastoralrat und unsere Möglichkeiten hier mitzuwirken beraten und dem Kardinal einen Vorschlag unterbreitet.

Wir haben Weihbischof Puff mit Blick auf sein Arbeitspapier gebeten, die Formulierungen bezüglich der Pastoral- und Gemeindereferenten zu ändern.

Wir haben uns über die Kommunikation zwischen Bistumsleitung, Abteilungen des Generalvikariates und den Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht und unsere Erfahrungen in den verschiedenen Gesprächen mit der Bistumsleitung kritisch eingebracht. Clarissa Vilain

 

Kontakt zur Abteilung Aus- und Weiterbildung
Das jährliche Treffen mit der Abteilung Aus- und Weiterbildung fand am 24. März 2015 statt. Von Seiten der Berufsverbände nahmen Hubert Schneider, Petra Schmidt, Daniel Gentner und Wolfgang Obermann teil, von der Abteilung Paul Kohlmeier, Irmgard Conin, Stephanie Feder, Anne Nolden und Rainer Schulte.

Bewerber- und Einstellungszahlen:  Im laufenden Jahr können  so viele BewerberInnen genommen werden, dass alle acht GA und  vier PA, die sich beworben haben,  die Berufseinführung beginnen können.  Die Abteilung bleibt in Gesprächen mit der Bistumsleitung am Thema der Kontingentierung (vier GR, drei PR pro Jahr) dran. (Nachtrag:  Inzwischen ist  diese Kontingentierung bis auf Widerruf aufgehoben worden mit der Maßgabe, dies alle zwei Jahre  zu überprüfen).

Werbung für die Berufsgruppen:  ein Werbeflyer für die GR, ähnlich dem schon länger existierenden PR-Flyer, ist erstellt. Es gibt die Idee eines „Schnupper—Wochenendes“  für potentielle GR- Bewerberinnen.  Auch bei Überlegungen zur Intensivierung der Werbung spielte die Frage der Kontingentierung eine Rolle: solange die Einstellung gedrosselt war, schien eine intensivere Werbekampagne nicht  guten Gewissens sinnvoll (Dies kann sich mit Wegfall der Kontingentierung jetzt ändern.) Vom  BVPR aus ist anlässlich des 40- jährigen Berufsjubiläums ein Imagefilm geplant, der sich durchaus für entsprechende  Werbekampagnen eignen würde.

Beauftragung: Am Dom als Beauftragungsort wird festgehalten. Die diesjährige Beauftragungsfeier am 5.September wird von Kardinal Woelki geleitet.

Berufseinführung:  Themen wie „Belastungen (durch die Schulausbildung)“,  „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“  bekommen  immer mehr Bedeutung schon in der Anfangsphase.

Fortbildungen/ Credit points:  Credit points gibt es nur für Fort- und Weiterbildungen, nicht für die Wahrnehmung  besonderer Aufgaben wie z.B. Mentorenschaft. Neben den bewährten längerfristigen Angeboten gibt es neue Ansätze wie z.B „Fresh X“. Neben den Familienexerzitien  sollen demnächst auch  Paarexerzitien angeboten werden. Petra Schmidt

 

Bistumsprozess "Neue Wege für Pastoral und Verwaltung"
Brigitte Schmidt und Regina Oediger-Spinrath haben als Vertreterinnen der Berufsverbände PR/GR im Teilprojekt 8 (TP8) "Begleitung der Pfarrer -  Neuausrichtung der Pastoral" mitgewirkt. Sie haben  die Interessen unserer Berufsgruppen und unsere pastoralen Erfahrungen in die Überlegungen und den Entscheidungsprozess für die neuen Pilotprojekte mit Verwaltungsleitungen eingebracht. Näherhin haben sie sich  mit der Zielfeldbeschreibung für die Pilotprojekte, sowie die Implementierung und der Begleitung dieser Pilotprojekte  beschäftigt. In den beiden Untergruppen haben sie eine weiterführende wertschätzende Dialogstruktur zwischen allen Prozessbeteiligten erleben können.

Regina Oediger-Spinrath

 

Bericht zu den BVPR-Tagungen auf Bundesebene

Vom 3.11.-5.11.‘14 fand die BVPR Delegierten-Tagung in Berlin statt. Wir verzichteten auf ein Sight-seeing-Programm und nutzen stattdessen die Gelegenheit, in Neigungsgruppen äußerst spannenende Einblicke in ausgewählte pastorale Aufgabenfelder von PR im Erzbistum Berlin zu gewinnen: Kreuzberger Himmel (www.kreuzberger-himmel.de) , Jugendkirche SAM (www.jugendkirche-berlin.de), Suchendenpastoral Prenzlauer Berg, Pastoral in der Hospizarbeit und internationales pastorales Zentrum Berlin.  Dadurch konnten wir zumindest einen kleinen Eindruck erhalten von der Situation und den Herausforderungen der kath. Kirche in der säkularen und multikulturellen großstädtischen Gesellschaft der Hauptstadt. Im inhaltlichen Teil der Tagung widmeten wir uns den Strukturveränderungen in den Diözesen und deren Auswirkungen auf unseren Beruf. Als Gast referierte Prof. Dr. Johann Pock, Wien zum Thema: „Kirche an der Schwelle. Überlegungen zu einem (neuen) Krisenparadigma“. Seine These lautet: Die katholische Kirche muss ihre Existenz am Übergang aushalten und sich stärker diesbezüglich positionieren. Denn es ist nichts nur Kurzzeitiges, sondern etwas Dauerhaftes. Unseren Beruf ordnet er als „Schwellenberuf“ mit entsprechenden vielfältigen Chancen ein.- Da Rainer Maria Woelki inzwischen nicht mehr Erzbischof von Berlin sondern von Köln ist, fand die geplante Begegnung mit der Bistumsleitung nicht mit ihm, sondern mit Bischofsvikar Dr. Stefan Dybowski statt, der seit 2013 als geistlicher Begleiter des Strukturprozesses „Wo der Glauben Raum gewinnt“ tätig ist.- Unser langjähriger, sehr engagierter Geschäftsführer Christian Domes wurde mit vielen Dankbezeugungen verabschiedet. Neuer Geschäftsführer ist der Aachener Kollege Rainer Ostwald, der für diese Arbeit mit 25% vom Bistum freigestellt und vom BVPR e.V. angestellt ist.

Die Frühjahrtagung führte uns vom 9.-11. März 2015 – welcher Kontrast zu Berlin – in die beschauliche bayrische Kleinstadt Eichstätt, die gleichwohl Universitätsstadt ist. Nach Stadtrundgang und Universitätsführung widmeten wir uns im Studienteil erneut unserem Selbstverständnis, dieses Mal ohne Gastreferent. In vier Gruppen arbeiteten wir intensiv zu den Überschriften: SeelsorgerIn sein, TheologIn sein, Kirchliche Beauftragung/Amt und Schnittstelle Kirche und Gesellschaft. – Aus dem Gespräch mit Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB, einem eher ruhigen und zurückhaltenden Vertreter der Hierarchie, ragte für uns alle die menschlich-herzliche Reaktion heraus, die er zeigte, als er unter uns Delegierten ganz unerwartet eine Kollegin aus Regensburg und einen Kollegen aus Passau entdeckte, mit denen er in den eigenen Studienzeiten befreundet war. – Im Konferenzteil wurde ein erster Blick auf den 100. Deutschen Katholikentag vom 25.-29.5. 2016 in Leipzig geworfen, der unter dem Thema stehen wird: „Seht, da ist der Mensch!“. Der BVPR strebt dort wiederum einen Begegnungs- und Infostand an, allerdings werden die logistischen und personellen Bedingungen erschwert sein, da es im Bistum Dresden-Meißen ja keine Berufsgruppe von PR gibt. Deshalb schon heute die Einladung, dass sich möglichst viele Kolleginnen und Kollegen auch aus unserem Bistum an der Standbesetzung beteiligen. –Vom 16.11. 15.00 Uhr -18.11. 2015 13.00 Uhr  findet in Aachen seitens des BVPR und  VPW Nederland /Beroepsvereniging van r.-k. pastores eine Internationale Tagung statt zu „Herausforderungen und Entwicklungen unseres Berufes“. Interessierte können sich bei Rainer Oswald melden: rainer@ost-wald.de

Brigitte Schmidt

 

Kamingespräch

In den Kamingesprächen, die gemeinsam mit Mitgliedern des BVGR und der MAV, mit Pfr. Weißkopf, Leiter HA Seelsorge-Personal und PR Gerhard Krebs, Referent HA Seelsorge-Personal stattfinden, haben wir vor allem über die folgenden Themen gesprochen: die Einführung der Verwaltungsleiter und die pastoralen Möglichkeiten, die damit verbunden sind; die verbesserungswürdige Kommunikation zwischen Bistum und den Kolleginnen und Kollegen vor Ort und dem neu entstehenden Diözesanpastoralrat. Auch die Seelsorgestudie war Thema im Gespräch.

Clarissa Vilain

 

Diözesanpastoralrat

Kardinal Woelki hat nach reiflichen Überlegungen, wie er die Wirklichkeit im Bistum auch in seinem Beratungsgremien abbilden kann, die Ordnungen für die zentralen bischöflichen Beauftragungsgremien – Pastoralrat und Priesterrat – zum 1.9.15 in Kraft gesetzt. In den kommenden Wochen beginnt das Wahlverfahren. Die Gremien sollen partizipativ angelegt sein und viele Aspekte und Personengruppen vernetzen. Der Priesterrat wird kleiner sein als bisher. Zentrales Beratungsgremium soll der Diözesanpastoralrat sein, an dem nicht nur die unterschiedlichen Berufsgruppen beteiligt sind, sondern darüber hinaus weitere Getaufte und Gefirmte. Zwischen den Sitzungen des Pastoralrates tagt ein ‚Ständiger Ausschuss‘, der die bisherige Stadt-und Kreisdechantenkonferenz ersetzt und die Zusammensetzung des Pastoralrates im Kleinem abbildet.

Diese Entwicklungen begrüßen wir als Vorständler sehr und freuen uns sehr, dass Kardinal Woelki die Arbeit der verschiedenen Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche so hochschätzt (Betonung des Allgemeinen Priestertums). Wichtig ist uns auch zukünftig als Vorstand an den Entwicklungen im Bistum dran zu sein. Da der Kardinal sich gegen eine Delegation aus den Berufsverbänden entschieden hat, ist die Vernetzung nun besonders wichtig. Daher hoffen wir, dass Mitglieder aus dem Vorstand in das neue Beratungsgremium gewählt werden. Clarissa Vilain

 

Jubiläum ‚Identität und Pluralität - 40 Jahre PR im Erzbistum Köln‘

Das Jubiläumsjahr hat begonnen: In der ersten Jahreshälfte fand die Werkwoche unter der Überschrift ‚Identität und Pluralität‘ statt, die unter der Leitung von Irmgard Conin und Norbert Bauer, und der Gestaltung durch den Bonner Pastoraltheologen Prof. Jörg Seip, dem Salzburger Systematiker Prof. Joachim Sander und dem Journalisten Jens Gleisberg hochkarätig besetzt. Die Kolleginnen und Kollegen, die teilgenommen haben, sind inspiriert, gestärkt und motiviert worden.

Die Vorbereitungen für einen Imagefilm über unseren Beruf haben ebenfalls im Rahmen der Jubiläumsvorbereitung in der Zusammenarbeit mit dem Erzbistum, der Diözesanstelle Berufe der Kirche und dem BVPR begonnen. Gemeinsam mit Jens Gleisberg entsteht ein Film von 2‘30min, der jungen Menschen Lust machen soll, Pastoralreferentin bzw. Pastoralreferent zu werden. Viele Kollegen unterstützen das Projekt. Das Ergebnis wird dann bei der großen Feier in der Bonner Universität am 23.10.15 Premiere haben.

Die Vorbereitungen für diesen Festakt nehmen viel Zeit in Anspruch. Wir hoffen, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen am 23.10.15 ab 14.30h beginnend in der Universität Bonn dabei sind. Anmeldung ist noch möglich!  Clarissa Vilain

 

Kardinalsgespräch

Am 10.09.15 fand das erste Gespräch mit Kardinal Woelki statt. Der Termin, auf den wir lange gewartet haben, war vom großen Vertrauen des Kardinals und seiner Hochschätzung geprägt. Wir haben den Kardinal nach seinen Ideen von der Zukunft unseres Bistums und unserer Rolle darin gefragt. Er hat betont, dass er eine Vision eigentlich gemeinsam entwickeln will und dass er daher den Diözesanpastoralrat so partizipativ gestaltet hat. Einige Ideen hat er ja bereits im Fastenhirtenbrief skizziert und im Gespräch noch einmal vertieft. Clarissa Vilain

 

Finanzen

Bedingt durch die notwendigen Mitteilungen und Einstellungen beim verpflichtenden Wechsel auf das SEPA-System wurden die Mitgliedsbeiträge 2014 wie schriftlich jedem Mitglied, dessen Bankdaten vorlagen, mitgeteilt, erst im November 2014 eingezogen. Anschließend ging sofort der größte Teil davon an den Bundesverband. Für 2015 konnte dies bereits im April und Mai gelingen. Wie immer die Bitte an alle Mitglieder evtl. Bankänderungen bitte rechtzeitig dem Kassenwart
(mail: kasse-bvpr-koeln@email.de ) mitzuteilen. Einzelne Mitglieder überweisen jährlich zuverlässig selbst, über 95% beteiligen sich am Lastschrifteinzugsverfahren. Dieses ist durch die zunächst aufwändige Umstellung langfristig einfacher geworden.

Die jährlichen Auslagen für die Vorstandsarbeit, Postversand, Vollversammlungen usw. bewegten sich etwas unter Durchschnitt, so dass gegenüber dem Kassenstand im Vorjahr ein Plus zu verzeichnen ist.

Marcus Tannebaum

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Zur Vollversammlung 2014

 

Am Montag, dem 23. Juni 2014 fand unsree VV 2014 in der Kath. Hochschulgemeinde Bonn - Brüdergasse 8 (Innenstadt) statt.

 

 Thema: Abenteuer Seelsorge

- Kriterien für eine gute Seelsorge unter heutigen Bedingungen -

Referent: Prof. Dr. Manfred Belok

(Prorektor der Theol. Hochschule Chur/Schweiz - Pastoraltheologie und Homiletik)

 

 

Rechenschaftsbericht 2013/2014 

 

Vorstandsarbeit
Seit der letzten Vollversammlung hat sich der Vorstand des Berufsverbandes 5-mal ge-troffen, dabei jedes Mal auch mit dem Vorstand des BVGR.
Bei den Vorstandstreffen wurden die Informationen aus den jeweiligen Aufgabenfel-dern und Delegationen zusammengetragen: Kamingespräch, Bundesverband der PR etc. (s.u.).
Ein Schwerpunkt in diesem Jahr war die Vorbereitung des Jubiläums 2015 (40 Jahre Pastoralreferentinnen und –referenten im Erzbistum Köln), sowie die Gestaltung des Übergangs in eine Zeit ohne Erzbischof im Erzbistum.
Vertreter des Vorstands haben an der Verabschiedung des Kardinals im Gürzenich, Kölner Dom und im Maternushaus teilgenommen und ihm unsere besten Wünsche für den Ruhestand sowie ein Geschenk überbracht.
Auch unaufgefordert haben wir uns an der Befragung des Domkapitels, welche Qualitäten ein neuer Bischof mitbringen solle, beteiligt. Wir haben uns dabei an den Anforderungen orientiert, die auch an pastorale Dienste gestellt werden, die im Erzbistum eingestellt werden wollen.
Beschäftigt hat uns die Frage, wie wir die Werbung für unseren Beruf unterstützen können. Dazu haben wir Andreas Süß von der Stelle „Berufe der Kirche“ in eine Vor-standssitzung eingeladen und dem Thema im Gespräch mit der Abt. Aus- und Weiterbildung sowie dem Kamingespräch eine hohe Priorität gegeben.
Im März fand im Kardinal-Schulte Haus in Bensberg eine theologische Fachtagung zum 2. Vatikanum statt, die vom Bundesverband der PR veranstaltet wurde. Drei Mitglieder des Vorstandes haben an dieser sehr interessanten Tagung teilnehmen können.
Im Juni erreicht uns noch eine Anfrage von Pfr. Weißkopf nach einer Beteiligung der Berufsverbände in einer Arbeitsgruppe für das Projekt „Neue Wege der Pastoral“. Es geht bei diesem Projekt um die Einführung eines Verwaltungsleiters für jeden Seelsor-gebereich und die damit verbundenen Chancen für die Pastoral. Die Arbeitsgruppe, für die wir angefragt wurden, trägt zwar den Namen „Begleitung des leitenden Pfarrers“, soll aber laut Arbeitsauftrag das ganz Team und ehrenamtliche Mitarbeiter im Blick haben.   Markus Rischen


Kardinalsgespräch:
Nachdem der Kardinal Ende 2013 erkrankte, war unklar, ob er noch einmal vor sei-nem Rücktritt zum Kardinalsgespräch einladen würde. Ein wenig überraschend erhiel-ten wir dann aber doch eine Einladung für den 30.01.2014.
Das Gespräch dauerte dann nur 60 Minuten und war wie im Jahr 2012 pastoral geprägt. Thema waren unsere pastoralen Erfahrungen im Erzbistum Köln. Der Kardinal wurde von uns dabei als aufmerksamer Zuhörer erlebt.   Markus Rischen

 

Kamingespräch:
Das Kamingespräch fand nun mit dem neuen Leiter der Abt. Seelsorge-Personal Pfr. Weißkopf statt. Die Gespräche waren von einem noch vorsichtigen Abtasten geprägt. Themen der Treffen waren u.a.:
* Die Studie mehrerer deutscher Diözesen zur Berufszufriedenheit von Seelsorgerinnen und Seelsorgern und ihrem „Kölner Anhang"

* Die Verwendung Privatadressen im Schematismus
* Der neue kirchliche Beruf „Verwaltungsreferent“
* Die Beauftragung im Kölner Dom
* Werbung für unsere Berufe
* Personalentwicklung im Hinblick auf die veränderten Anforderungen an PR und GR
* Analyse der pastoralen Landschaft im Erzbistum Köln                   Markus Rischen


Website und Adressverwaltung
Die noch zur letzten VV bestehenden Kinderkrankheiten des neuen Web-Programms "OpenCms" sind ausgeräumt und so steht auch unsere Seite nun schon länger stabil. Durch die gute Anbindung an die Arbeit des Vorstands und damit die Möglichkeit, für alle interessante und/oder aktuelle Informationen recht schnell auf der Homepage platzieren zu können, möchte ich Sie/Euch, liebe KollegInnen ermuntern, immer wieder einmal auf diese Seite zu gehen.
Zur Adressverwaltung wie immer die Bitte, bei Umzug möglichst zeitnah auch uns eine Info zukommen zu lassen.
Hans-Bernd Hagedorn

 

Kontakt zur Abteilung Aus- und Weiterbildung:
Das Gespräch mit der Abteilung Aus- und Weiterbildung findet einmal im Jahr statt. In diesem Jahr war es der 25. März 2014. Die Runde war überraschend groß und bestand aus:
Conin, Nolden, Schulte, Feder, Kohlmaier, Andreas Süß + Mitarbeiterin, Schmidt, Obermann, Gentner, Schneider
Andreas Süß war auf unsere Initiative mit dabei, weil wir das Thema Werbung für unsere Berufsgruppen (gehört auch zu seinen Aufgaben) ansprechen wollten.
Besprochene Themen:
- Werbung für die Berufsgruppen
Ergebnis: Rainer Schulte richtet eine AG ein, die einen Werbeflyer für die GR erstellt (als Äquivalent zum schon bestehenden Flyer für die PR, von dem noch Massen im Keller des GV lagern). Andreas Süß sagte in dem Zusammenhang zu, ein Dokument für die Kirchenzeitung und für Pfarrbriefe zu erstellen, durch das für unsere Berufe geworben werden soll (ist bis heute nicht geschehen).
- Fr. Feder ist die neue Referentin für Aus- und Weiterbildung und nicht speziell für Personalentwicklung, die ja ALLE Mitarbeiter/innen der Abteilung betreiben.
- Credit-Points: Hohe Arbeitsbelastung in der Abteilung, viele Konflikte mit der MAV und einzelnen Mitarbeitern, es besteht im Einzelfall die Möglichkeit im Rahmen eines Gespräches, eine ausführliche Auflistung zu erhalten.
- Längerfristige Fortbildungen sind jetzt auch möglich, wenn der Stellenumfang unter 50% liegt.
- Beauftragung im Dom: Der aktuelle Kurs ist nicht glücklich über den Beauftragungsort. Es ist schwierig, einen Ort für den Empfang zu finden. Die Wahrnehmung von Daniel und der Ausbildungsleitung ist durchaus unterschiedlich. Die Ausbildungsleiter favorisieren für die Zukunft die Wahlfreiheit zwischen Dom und Gemeinde; falls der Kurs den Dom wählt, übernimmt das Bistum den Empfang. Paul Kohlmaier hat eine andere Meinung zur Wahl-freiheit. Der neue Bischof wird das neu entscheiden müssen. Die nächste Beauftragung ist am 6.9.2014.      Hubert Schneider


Bundesverband BVPR
Vom 4.-6.11. 2013 fand die BVPR Delegierten-Tagung im Bistumshaus St. Otto in Bamberg statt. Inhaltlicher Schwerpunkt bildete die Beschäftigung mit dem Buch: „ Vergessene Amtsträger/innen? Die Zukunft der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten“, Herder Verlag 2013. Die Herausgeberin Professorin Dr. Sabine Demel und die Mitautorin Professorin Dr. Sabine Bieberstein, beide Mitglieder des theologischen Beirats, erläuterten die Genese des Buches (Nichtbeachtung der Eingabe des theologischen Beirats und keine Einladung zur Mitarbeit an Rahmenordnung) und gaben Statements aus kirchenrechtlicher und biblischer Sicht.
Heftig diskutiert wurde der Amtsbegriff, der konträr zur Konzilstheologie und auch zu can. 145 CIC immer mehr mit dem geweihten Amt in Eins gesetzt und damit verkürzt wurde. Die Deutungshoheit ist in unserer Kirche klar geregelt. Aber wir haben auch eine Deutungskompetenz, nehmen wir uns diese? Folgende Ideen für die weitere Arbeit ergaben sich aus dem fachlichen Austausch: Erstellung eines eigenen Positionspa-piers zu den theologischen Grundlagen unseres Berufes, das dann gegenüber der K IV der Bischofskonferenz und für Gespräche mit den Bistumsverantwortlichen in den Diö-zesen genutzt werden kann; das Thema ‚Jung‘ und ‚Alt‘ in der Berufsgruppe als Schatz wahrnehmen und heben; Werbung für unseren Beruf prägnanter zum Thema machen.
Durch die Anwesenheit eines niederländischen Kollegen, der dort zum ‚Verein der pastoral Werkenden‘ gehört, gab es interessante Einblicke in die kirchliche Situation des Nachbarlandes (ungünstige Alterspyramide bei PR, Diakonen und Priestern; Fusionen von Pfarreien bei stark rückläufigen Finanzen und starkem Rückgang an Aktiven und Mitgliedern; Kirche gerät immer mehr in das gesellschaftliche Abseits; Arbeitsgrupe will neu die theologischen Grundlagen von Pastoral in der heutigen Gesellschaft markie-ren). Für Herbst 2015 wird in Aachen eine internationale Delegierten-Tagung anvi-siert.
Vom 10.3.-11.3.2014 fand die Frühjahrstagung mit Mitgliederversammlung in Bensberg statt. Es gab Vorbereitungen für den Stand der Berufsgruppe beim Katholikentag in Regensburg: Fotos der Kollegeninnen und Kollegen der verschiedenen Diözesen sowie deren Kurzsteckbriefe wurden für eine Fotostellwand „eingesammelt“. Diese Stellwand war tatsächlich der ‚Hit‘ beim Regensburger Stand, der - aus Kölner Sicht sehr erfreulich- übrigens auch von unserem derzeitigen Diözesanadministrator Stefan Heße be-sucht wurde. Für die Mitarbeit im Theologischen Beirat, der grundsätzlich aus 5 Profes-sorInnen und 5 Delegierten besteht, konnten mit Andreas Münster (Mainz), Ruth Schmitz (Osnabrück) und Marcus Schuck (Würzburg) drei neue KollegInnen gewonnen werden. Das Plenum beauftragt den theologischen Beirat damit, sich im Herbst 2014 mit der Neuformulierung einer theologischen Präambel (Positionspapier) zu befassen, um als BVPR mittelfristig eine eigene theologische Stellungnahme einbringen zu können, wenn das geltende Rahmenstatut überprüft werden wird (geplant 6 Jahre nach Veröffentlichung).
Erfreulicherweise gab es Bewegung in der Geschäftsführungsfrage: Der Aachener Kolle-ge Rainer Oswald wird ab November 2014 mit 25% Beschäftigungsumfang als Geschäftsführer für den BVPR tätig werden und dafür von seinem Bistum eine Freistellung erhalten.
Am Dienstagnachmittag 11.3. begann die zweitägige Fortbildungsveranstaltung „Konzil.Heute.Leben“, die federführend vom Theologischen Beirat mit Christian Domes, dem bisherigen Geschäftsführer, vorbereitet worden war. Aus Köln waren wir dabei mit 7 KollegInnen vertreten und konnten eine sehr geistreiche Einführung in Dynamiken des II. Vatikanischen Konzils durch den Innsbrucker Pastoraltheologen Christan Bauer erleben, in einer Gruppenphase spannende Re-Lektüre ausgewählter Konzilstex-te betreiben und schließlich praktisch ausprobieren, wie es gehen kann, wenn unter-schiedlichste Interessengruppen versuchen, miteinander und gegeneinander beim Bens-berger Konzil 2014 zu gemeinsamen Positionen zu kommen.    Brigitte Schmidt

Diözesanpastoralrat
Der DPR hat im vergangenen Jahr einmal getagt. Dabei stand das Thema 'Kirche und Medien' auf der Tagesordnung. Es wurde über die Frage gesprochen, wie es der Kirche möglich ist ihre Kernthemen in den Medien zu platzieren. Danach hat es aufgrund der Vakanz des Bischofsstuhls keine weitere Sitzung gegeben.    Clarissa Vilain

 

Der „Runde Tisch aller Pastoralen Dienste“
Als Vertreter des Berufsverbandes der PR nimmt Georg Lingnau seit vielen Jahren im Auftrag des Berufsverbandsvorstandes an den Treffen des „Runden Tisches aller Pasto-ralen Dienste“ teil. Diese finden etwa 5-6x pro Jahr statt und werden moderiert von der Abt. Aus- und Weiterbildung in Person von PR Irmgard Conin. Weitere Teilneh-mer kommen aus der Gruppe der Pfarrer, Diakone, Gemeindereferent/inn/en und von der MAV. Der „Runde Tisch“ verfolgt dabei zwei Grundanliegen: Zum einen beginnen die Treffen mit einem informellen Austausch über die aktuellen Themen und Anliegen der einzelnen Berufsgruppen mit dem Ziel der Verstärkung kooperativen Handelns in der Pastoral.
Zum anderen geht es um Themenfindung, Konzeption und Durchführung des jährlichen „Tag aller Pastoralen Dienste“. Bei diesem über etliche Jahre etablierten Termin treffen sich auf Einladung des Leiters der Hauptabteilung Seelsorge-Personal und des „Runden Tisches“ Pastorale Dienste aller Berufsgruppen zur gegenseitigen Inspiration und zum kollegialen Austausch.
Nach einem gelungenen Treffen im Jahr 2013 mit dem damaligen Personalchef Ansgar Puff, bei dem dieser als Impulsgeber und Gesprächspartner mit den Pastoralen Diensten über Zukunftsfragen der Pastoral- und Personalplanung nachdachte, war es seine Idee, den „Tag aller Pastoralen Dienste“ zeitlich und personell probehalber auszuweiten. So fand dieser Tag am 12. Mai 2014 erstmals als echte Tagesveranstaltung und mit einem durch Diözesanadministrator Heße und aus den Hauptabteilungen Seelsorge-Personal, Seelsorgebereiche und Seelsorge breit bestückten Podium statt. Dazu gab es pastoraltheologische Einwürfe durch Prof'in Dr. Maria Widl aus Erfurt. 115 Teilneh-mer/innen erlebten einen offenen Gedankenaustausch in Zeiten der Erfahrung von mehr und mehr „Lücken“. Der neue Personalchef Stefan Weißkopf äußerte am Ende des Tages das Bedürfnis, dass es solche und mehr Plattformen des Dialogs und des gemeinsamen Nachdenkens innerhalb der Pastoralen Dienste und im Kontakt mit der Bistumsleitung geben müsse. Wie die Planung zum „Tag aller Pastoralen Dienste“ 2015 sich entwickelt, wird sich erst ab Ende Juni zeigen, wenn der Runde Tisch sich zur Reflexion und ersten Ideensammlung wieder trifft. Rückmeldungen und Anregungen bis zum 29.6. gerne an Georg Lingnau (georg.lingnau@erzbistum-koeln.de oder Tel. 0211.90102-24).    Georg Lingnau

 


 

Zur Vollversammlung 2013

 

Am  Montag, dem 24. Juni fand unsere VV 2013 im Begegnungszentrum "margaretaS" der Gemeinde St. Margareta statt.

Ein Vortrag von Dr. theol. Christine Schrappe (Fortbildungsreferentin am Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung der Diözese Würzburg)

"Vom Hirten zum Hüttenwirt - von der Weinbergarbeiterin zur Pfadfinderin" - unser Berufsbild im Wandel, stand im Mittelpunkt unseres Tages.

 

Rechenschaftsbericht 2012/2013

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte. Heute möchten wir unseren Tätigkeitsbericht des vergangen Jahres vorlegen. Wir hoffen, so einen Überblick über unsere zurückliegende Arbeit zu geben. Mit freundlichen Grüßen       Markus Rischen

 

Vorstandsarbeit

Seit der letzten Vollversammlung hat sich der Vorstand des Berufsverbandes 7-mal getroffen, dabei jedes Mal auch mit dem Vorstand des BVGR.

Bei den Vorstandstreffen wurden die Informationen aus den jeweiligen Aufgabenfeldern und Delegationen zusammengetragen: Kamingespräch, Bundesverband der PR etc. (s.u.).

Schwerpunkt in diesem Jahr war zum einen die Frage nach unserer Berufsbezeichnung und die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe der Hauptabteilung Personal zur Erarbeitung der Ausführungsbestimmungen des neuen Rahmenstatuts. Das Thema wurde bei der letzten ordentlichen Vollversammlung am 18.06. 2013 eingebracht und dann auf einer außerordentlichen Vollversammlung am 31.10. 2103 intensiv besprochen.

Vier Voten wurde abgegeben: für eine Beibehaltung der Berufsbezeichnungen Gemeindereferent / Gemeinde-referentin und  Pastoralreferent/Pastoralreferentin aus für eine gerechtere Entlohnung der Arbeit der Gemeindereferenten / Gemeindereferentinnen und eine damit verbundene Gehaltserhöhung, für eine individuelle Personalentwicklung und eine damit verbundene Planung, gegen eine Einstellung von Quereinsteigern ohne pastorale Qualifikation oder Ausbildung auf Stellen in der Seelsorge im Erzbistum Köln aus.

Zudem forderten wir die weitere Beteiligung unserer Berufsgruppen an der Formulierung der Ausführungsbestimmungen (s.u.).

Ein anderer Schwerpunkt war, in Kooperation mit dem Berufsverband der GR, das Starten neuer Gesprächsinitiativen – unser Beitrag zum Dialogprozess.

Wir führten ein Erstgespräch mit dem Geschäftsführer Hr. Michels und dem Diözesanvorsitzenden des Diözesanrates Hr. Nickel. Ergebnis war, die Gespräche fortzusetzen und sich jeweils gegenseitig zu den Vollversammlungen einzuladen. Ralf Gassen nahm für die Berufsverbände an der Vollversammlung des Diözesanrates im Mai teil.

An den Generalvikar erging die Bitte, mit ihm ein regelmäßiges Gespräche über berufspolitische Themen führen zu können. In seiner Funktion als Generalvikar hat er zwar abgelehnt, aber in Aussicht gestellt, solche Gespräche eventuell als Vertreter des Diözesanadministrators mit uns zu führen.

Die starke Zusammenarbeit mit den GR wurde beibehalten. Gemeinsam ist man mehr und zudem auch noch besser aufgestellt.

Ansonsten lief der Dialogprozess der Bischofskonferenz an unserem Bistum ja mehr oder weniger an uns vorbei (einmal abgesehen vom Eucharistischen Kongress). So wurde dann auch unserer Bitte nach Beteiligung auf diözesaner Ebene letztlich auch nicht entsprochen.

Die Kirchenzeitung ist weiterhin auf der Suche nach Autoren aus unserer Berufsgruppe. Der Vorstand hat sich bereit erklärt, nötigenfalls einen Kontakt herzustellen.   Markus Rischen

 

Kardinalsgespräch:

Das Kardinalsgespräch im Jahr 2012 verlief einer ganz anderen Atmosphäre als das vorangegangen. Nach den Turbulenzen in 2011 war der Kardinal 2012 sehr pastoral gestimmt, so dass knapp 90 Minuten ohne größere Komplikationen verliefen. Gesprächsthemen waren unsere aktuellen pastoralen Erfahrungen und die vorangegangene Bischofssynode.  Markus Rischen

 

Kamingespräch:

Das Kamingespräch wurde von Msgr. Puff in ähnlicher Form, wie wir es gewohnt waren weitergeführt. Themen waren die Frage nach Berufsbezeichnung sowie allgemein das Suchen nach Wegen für die Kirche in die nähere und entferntere Zukunft.

Nach der Beförderung des Monsignore zum Weihbischof, sehen wir mit Spannung den Gesprächen mit dem neuen Personalchef entgegen.  Markus Rischen

 

Website

Nach der Umstellung des Programms durch das Bistum auf "OpenCms" habe ich einen Einführungskurs zur doch in vielen Teilen neuen Art der Bearbeitung der Websites besucht.   Grundsätzlich hat sich nicht viel am äußeren Erscheinungsbild geändert, jedoch mussten alle Seiten überarbeitet werden und könnten schon online gestellt werden. Leider wird aber immer noch die alte Homepage aufgerufen, so dass ich Veränderungen doppelt ausführen musste, jedoch die neue Version nur für mich als Bearbeiter einsehbar geblieben ist ... ich hoffe, dies bis zur VV dann auch mit der Service-Stelle klären zu können.  Hans-Bernd Hagedorn

 

Kontakt zur Abteilung Aus- und Weiterbildung:

Im vergangen Jahr fand leider kein Gespräch statt. Das nächste Gespräch ist für den Juli terminiert. Erfreulich war, an einer Beauftragung im Kölner Dom teilnehmen zu können, was ab 2014 Standard werden soll. Das anschließende Programm, die Führung durch das Baptisterium am Kölner Dom, wurde von den Teilnehmenden als sehr anregend empfunden.

 

Bundesverband

Vom 12.-14. November 2012 fand die BVPR Tagung im Institut für Diakonat und pastorale Dienste im Bistum Münster statt. Im Bistum Münster gibt es eine einheitliche Berufsbezeichnung Pastoralreferent/in, die Frauen und Männer mit Diplom- Abschluss ebenso wie solche mit religionspädagogischem Abschluss oder praxisbegleitender Ausbildung umfasst. Pro Jahr werden ca. 10-12 Personen mit Dipl. Abschluss und 6 mit rel.-päd. Abschluss eingestellt. Insgesamt ergibt sich in Sachen  PR Nachwuchs ein uneinheitliches Bild in den Bistümern. Passau ist das einzige Bistum mit fortdauerndem Einstellungsstopp.

Der inhaltliche Schwerpunkt wurde durch den sehr erhellenden Vortrag von Dr. Julia Zwack, Dipl. Psych. Uniklinik Heidelberg zum Thema: „Fels in der Brandung statt Hamster im Rad" Burnout &Resilienz im Beruf: „Was macht krank und was hält gesund?" gesetzt. Neben einem nüchternen Blick auf die (unmerklichen) Zwänge, die uns krank machen können, brachte der Vortrag viel Ermutigung, unsere Gesundheit zu stärken durch bewusste Entscheidungen, gelebte Werte und gute Gewohnheiten.

Stichwort Rahmenstatut: Am 12.10. fand eine Tagung („Alibi-Veranstaltung") seitens der DBK dazu statt, an der zwei Kollegen aus dem BV Vorstand mit begrenzten Mitwirkungsmöglichkeiten teilnahmen. Regelungen zu Rahmenstatuten gelten für 6 Jahre zur Erprobung, jeder Bischof müsste sie für die eigene Diözese in Kraft setzen. Sabine Demel, Mitglied des theologischen Beirats des BV PR und Professorin für Kirchenrecht an der Universität Regensburg arbeitet an einem Buch zum Beruf der PR, das sich u.a. mit der theologischen Präambel des Rahmenstatuts auseinandersetzen wird.

Literaturhinweis Neuerscheinung vom April 2013: Sabine Demel (Hg.), Vergessene Amtsträger/-innen? Die Zukunft der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten, Herder Verlag ISBN: 978-3-451-32596-0

Die Frühjahrstagung fand vom 4.-6. März in Haus Ohrbeck/Georgsmarienhütte im Bistum Osnabrück statt und brachte die Neuwahl des Vorstands des BVPR, der 6 Personen umfasst. Alter und neuer Vorsitzender ist Michael Wrage, Erzbistum Hamburg, 2. Vors. Jochen Hesper aus Münster. Unser Kölner Kollege Hubert Schneider, der nach dem Ausscheiden von Kordula Montkowski als Delegierte, diese Aufgabe nun nach einer Pause wieder wahrnimmt, wurde als Beisitzer des Vorstandes gewählt. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Problem: Bisher fand sich keine Nachfolge für Christian Domes als Geschäftsführer des BVPR, Christian macht vorläufig weiter. Inhaltlich arbeiteten wir zur Zukunftsgestaltung des Berufsverbandes: Verbandsentwicklung, Berufspolitik, Themen? Es gab eine sehr erfreuliche Begegnung mit Bischof Bode, der sich viel Zeit nahm für den Kontakt mit unserer Berufsgruppe und von bemerkenswerten Prozessen (pastoraler und dialogischer Art) aus seinem Bistum zu berichten wusste.

 

Diözesanpastoralrat

Der Diözesanpastoralrat hat seit der letzten VV zweimal getagt. Es wurde vor allem der nationale eucharistische Kongress thematisiert. Darüber hinaus wurde das neue Gotteslob vorgestellt und der Prozess von dessen Entstehung.   Clarissa Vilain

 

AG Rahmenstatut

Die Arbeitsgruppe hat insgesamt viermal getroffen, um die verschiedenen Papiere redaktionell zu bearbeiten.

Die einzelnen Papiere sind:

- Rahmenstatut für die Gemeinde- und Pastoralreferentinnen/-referenten mit Ausführungsbestimmungen für das Erzbistum Köln

- Ordnung für die Zweite Dienstprüfung von Gemeinde- und Pastoralassistent/inn/en im Erzbistum Köln

- Ordnung für die Ausbildung, Berufseinführung und Weiterbildung von Gemeinde- und PastoralreferentInnen bzw. -assistentInnen im Erzbistum Köln

1. Teil = 1. Bildungsphase: Ausbildung

2. Teil = Die zweite Bildungsphase: Berufseinführung

3. Teil = „Dritte Bildungsphase / Weiterbildung"

Außer Peter Deckert, Rainer Schulte und Anne Nolden aus der Aus- und Weiterbildung nahmen die GR´s in Person von Chr. Wahlmann und teilweise die MAV in Personae Beatrix Vogel und Beatrix Reese teil.

Die Arbeitsatmosphäre war gut, auch wenn nicht in allen Punkten Übereinstimmung erreicht werden konnte.

Hubert Schneider

 


 

Auszüge aus dem Protokoll der VV vom 18. Juni 2012

 

Tagesordnung
9:00 Uhr Ankommen / Stehkaffee
9:30 Uhr Morgenlob
9:35 Uhr gemeinsame Sitzung
Austausch mit den Gästen
12:30 Uhr Mittagsgebet + Mittagessen
13:30 Uhr: Treffen mit Rainer Schulte
14.15 Uhr Interne Sitzung

 
· Berufsbezeichnung der Laien im pastoralen Dienst
Rainer Schulte berichtet seitens der Hauptabteilung Seelsorge/Personal von den Planungen, in Zukunft alle Laien im pastoralen Dienst ‚PastoralreferentInnen‘ zu nennen. Ein Votum von Seiten der Berufsverbände soll bis Ende September fertiggestellt werden, damit danach das
Rahmenstatut gemeinsam mit den diözesanen Ausführungen veröffentlicht werden kann. Es wird verwundert auf das Tempo der Entscheidung das Statut nun zu veröffentlichen und die späte Beteiligung der Berufsverbände in dieser Frage reagiert. Zudem wird gefordert, dass die Berufsverbände an der Erstellung der kompletten diözesanen Ausführungen beteiligt werden. Es wird die Sorge geäußert, dass ein Keil zwischen die Berufsverbände über diese Frage geschlagen wird. Folgendes Vorgehen wird vereinbart: Der Frage muss Zeit verschafft werden (2013). Es soll ein Treffen für alle Mitglieder im Oktober geben, an dem wir uns als BVPR zum Thema ‚Diözesane Ausführungen‘ und ‚Berufsbezeichnung‘ auseinandersetzen können.

 

Rechenschaftsbericht 2011/2012
 
Vorstandsarbeit (Markus Rischen)
Seit der letzten Vollversammlung hat sich der Vorstand des Berufsverbandes 5-mal getroffen, davon 4-mal gemeinsam mit dem Vorstand des BVGR. Bei den Vorstandstreffen wurden die Informationen aus den jeweiligen Aufgabenfeldern und Delegationen zusammengetragen: Kamingespräch, Bundesverband der PR etc. (s.u.). Schwerpunkt in diesem Jahr war eine politische Neupositionierung hinsichtlich der regelmäßigen Gespräche und Begegnungen mit Kardinal Meisner. Gemeinsam mit den GR haben wir mehrheitlich beschlossen, nach den Erfahrungen aus dem regulären Kardinalgespräch im November, keine neue Gesprächsinitiative mehr zu starten. Die weiteren Anstrengungen sollen in anderen Bereichen geleistet werden, um Kraft für neue Akzente zu haben.
Darüber hinaus haben uns noch folgende Themen im letzten Jahr beschäftigt:
  • · Vernetzung mit den GR: Zum einen aufgrund der Mini-Größe des jetzigen Vorstandes,aber auch aus den Erfahrungen der gelungenen Zusammenarbeit bei der Vorbereitungdes Kardinalgesprächs im Mai 2011 und den dann anstehenden Aufgaben heraus, haben wir die meisten Vorstandstreffen zusammen mit dem Vorstand des BVGR gehalten. Dieswar auf ein Jahr begrenzt. Mit dem neuen Vorstand wird überlegt werden, ob diesVorgehen eine Fortsetzung findet.
  • · Kontakt zur Kirchenzeitung: Im Mai fand ein Gespräch mit dem neuen Chefredakteur der Kirchenzeitung statt. Die schon bestehende, aber nie realisierte Vereinbarung wurde erneuert. Der erste Artikel erschien im Juni. Wir suchen jetzt also Kollegen undKolleginnen, die Interesse haben, für die Kirchenzeitung zu schreiben, sei es aus eigenemAntrieb, sei es auf Anfrage der Redaktion hin.
  • · Kontakt zu Weihbischof Koch: Weihbischof Koch wurde angefragt, ob und wie PR und GR sich am Dialogprozess auf Bundes- und Diözesanebene beteiligen können. Die Antwort war, dass auf Bundesebene dafür das Zentralkomitee zuständig sei. Auf Diözesanebene werde der Diözesanrat auf uns zu kommen.
  • · Diözesanrat: Ein Treffen der Vorstände (PR, GR und Diözesanrat) wurde vereinbart. DerAbendtermin dazu wird noch gesucht.
  • · Beauftragung: Wir haben den Kardinal gebeten, den aktuellen Ausbildungskurs im KölnerDom beauftragen zu lassen. Er hat dieser Bitte entsprochen und wird dem Gottesdienst in diesem Jahr sogar selbst vorstehen. Im Anschluss an die Beauftragung werden wir verschieden kulturelle Angebote für Kollegen machen, um so den Begegnungscharakter dieses Tages für uns noch zu verstärken.
  • · Rahmenstatut: Die Bischofskonferenz hat ein neues Rahmenstatut erlassen. Es ist relativallgemein gehalten, so dass sich für uns nichts ändern wird, zudem es für das Erzbistum Köln noch nicht in Kraft gesetzt werden wurde.
Kardinalsgespräch (Markus Rischen)
Das Kardinalsgespräch im Jahr 2011 verlief relativ turbulent im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren. Der Kardinal hat sehr deutlich gemacht, dass er vom Gespräch im Mai nicht positiv beeindruckt war und ihm vor allem die äußere Form missfiel. Er konnte nicht verstehen, warum es nicht möglich sei, wie erwachsene Menschen einfach miteinander zu sprechen. Er ist grundsätzlich bereit, sich noch einmal mit einer kleineren Zahl von Kollegen und Kolleginnen zu treffen.
Am Ende des Gespräches konnten wir unsere Wünsche nach einem Geistlichen Begleiter und der Beauftragung der neuen Kolleginnen und Kollegen im Kölner Dom vortragen.
Kamingespräch (Markus Rischen)
Das Kamingespräch war überwiegend vom Austausch über die Dialoginitiative der Berufsverbände und das anschließende Gespräch im November geprägt. Auch über das Thema Beerdigungserlaubnis von Laien wurde gesprochen. Nach der Beförderung Prälat Heßes zum Generalvikar sehen wir mit Spannung den Gesprächen mit dem neuen Personalchef Ansgar Puff entgegen.
Adressverwaltung (Hand Bernd Hagedorn)
Erst vor Kurzem habe ich, Hans-Bernd Hagedorn, die Pflege der Adressdatei und Website unseres Berufsverbandes übernommen. Nach hoffentlich vollständiger Liste sind zur Zeit 194 KollegInnen BVPR-Mitglied (davon 189 zahlende Mitglieder). Ein kennzeichnendes Merkmal unseres Berufes ist die Bereitschaft zur Mobilität, die sich überwiegend in Versetzungen konkretisiert. Bitte gebt mir, wenn neue Adressen aktuell werden, diese bald mit, damit euch auch weiter unsere Nachrichten erreichen. Auch bin ich dankbar, wenn ihr Hinweise auf Optimierungen der BVPR-Homepage geben möchtet. Mit dieser Arbeit habe ich noch nicht begonnen, starte aber im Juli mit diesem Vorhaben.

Kontakt zur Abteilung Aus- und Weiterbildung

(Kordula Montkowski)
Das Treffen mit der Abteilung Aus- und Weiterbildung hatte folgende Themen:Beauftragungsfeier, Prävention, Burn Out/Burn In, Ausbildungssituation, Kontakt mit den Studierenden. Im Gespräch wurde eine Veränderung der der Haltung der Ausbildungsleitung zu einem festen Beauftragungsort deutlich, nach der sich diese jetzt stärker als bisher für eine Entscheidungshoheit des Beauftragungskurses ausspricht. Die Berufsverbände haben dagegen noch einmal ihren Wunsch nach einem festen Ort bekräftigt.
Sorgen machen uns die sinkenden Studierenden- und Bewerberzahlen. Schon 2011 konnten nicht alle freien Berufseinstiegsstellen besetzt werden. Deshalb begrüßen wir die verschiedenen Initiativen der Abteilung, den Beruf bekannter zu machen (z.B. Internetangebote „kirchenferner“ Anbieter).
Bundesverband (Kordula Montkowski und Brigitte Schmidt)
40-Jahr-Feier und Herbsttagung in Limburg. Die Herbstversammlung des Bundesverbands in Limburg fand gemeinsam mit den Feierlichkeiten zum 40jährigen Jubiläum unserer Berufsgruppe statt, mit Festakt und Präsentation der Festschrift und der Begegnung mit vielen ehemals auf Bundesebene Aktiven, auch aus unserem Bistum. Auf unterschiedliche Weise beeindruckend waren auch die Begegnung mit dem Limburger Ortsbischof und der Studienteil mit Dr. Bernhard Spielberg, Pastoraltheologe aus Würzburg, zu 40 Jahren PR in Deutschland.
Mitgliederversammlung und Frühjahrestagung des BVPR 12.-14.32012 in Passau: Aktuelle Situation: ca. 2.000 Mitglieder, jüngst Erzbistum Freiburg als weiteres Mitglied (ca. 245 PR) beigetreten – Rahmenstatut: Entwickelt in der Kommission IV der DBK; Ermöglichungspapier, um alle Diözesen unter ein Dach zu bringen; der theologische Beirat des BVPR hatte im Januar 2010 also im Vorfeld der Entwicklung des Rahmenstatuts eine Stellungnahme abgegeben, darauf hat es keine Antwort gegeben. Der Berufsverband war formell nicht beteiligt an der Erstellung, eine solche ist nicht vorgesehen.
Kardinal R.M. Woelki bleibt bischöflicher Ansprechpartner für die Kommission IV der DBK.
Weiterhin Bemühen, dass der BVPR eine feste Vertretung im ZdK erhält.
Gespräch mit Generalvikar Dr. Metzel als Vertreter des Bischofs von Passau. Im dortigen Bistum wurde 2005 der Bewerberkreis geschlossen, jetzt Überlegungen ihn wieder zu öffnen, wie es in anderen Bistümern, die früher auch geschlossen hatten, schon geschehen ist.
Berichte aus Diözesen: Überall ähnliche Strukturreformen- Stichwort: „Eucharistiefixierung“ - mit dem angekündigten Dialog wird in den meisten Bistümern nicht ernst gemacht - Nachwuchsprobleme PR – Berufsprofil vielerorts Thema, Wertschätzung des Berufs besonders der theologischen Kompetenz durchwachsen(GV Passau: christliches Zeugnis wichtiger als theologische Kompetenz)
Vortrag und gemeinsame Arbeit mit Prof. Dr. Sabine Demel, Kirchenrechtlerin Universität Regensburg „Freude am Kirchenrecht“ : Sehr guter Input zum Thema „Recht in der Kirche als Hindernis und Hilfe für Pastoral und Glauben
Katholikentag in Mannheim: Präsenz des BVPR in geräumigem Pagodenzelt als Ort der Begegnung > gute Aufmerksamkeit durch günstige Lage, viele Kontakte quer durch die Bistümer; eigene Veranstaltung der PR „An Hecken und Zäunen“ war dagegen ein Flop: zugeteilte Kirche war zu weit draußen, besser wäre Integration des dortigen Angebots in Begegnungszelt gewesen.
Diözesanpastoralrat (Clarissa Vilain)
Die neue Sitzungsperiode des Diözesanpastoralrates wurde am 18.11. 2011 eröffnet. Seitdem hat der Diözesanpastoralrat ein weiteres Mal getagt. Nach einer ersten Themensammlung für die Amtszeit des Rates (Katechese, Nationaler eucharistischer Kongress, Vereinsamung in unserer Gesellschaft, Schutz des Sonntags, Möglichkeit zum aufgreifen aktueller Themen) und der Information über den Stand der ‚Prävention von sexualisierter Gewalt in EBK‘ konnte in der ersten regulären Sitzung das Thema ‘Katechese in der Nachfolge Christi‘ vertieft werden und ein Ausblick auf den nationalen eucharistischen Kongress gegeben werden.
Der „Runde Tisch aller Pastoralen Dienste“ (Georg Lingnau)
Als Vertreter des Berufsverbandes der PR nimmt der Kollege Georg Lingnau im Auftrag des Berufsverbandsvorstandes an den Treffen des „Runden Tisches aller Pastoralen Dienste“ teil. Diese finden etwa 5-6x pro Jahr statt und werden moderiert von der Abt. Aus- und Weiterbildung in Person von PR Irmgard Conin. Weitere Teilnehmer kommen aus der Gruppe der Pfarrer, Diakone, Gemeindereferent/inn/en und von der MAV. Der „Runde Tisch“ verfolgt dabei zwei Grundanliegen:
Zum einen beginnen die Treffen mit einem informellen Austausch über die aktuellen Themen und Anliegen der einzelnen Berufsgruppen mit dem Ziel der Verstärkung kooperativen Handelns in der Pastoral.
Zum anderen geht es um Themenfindung, Konzeption und Durchführung des jährlichen „Tag aller Pastoralen Dienste“. Bei diesem über etliche Jahre etablierten Termin treffen sich auf Einladung des Leiters der Hauptabteilung Seelsorge-Personal und des „Runden Tisches“ Pastorale Dienste aller Berufsgruppen zur gegenseitigen Inspiration und zum kollegialen Austausch. Der „Runde Tisch“ versucht dabei in jedem Jahr, bei Auswahl und Aufarbeitung des Themas „die Nase im Wind“ zu haben, was Aktualität und Bedeutung des Themas angeht, so am 23. April diesen Jahres mit dem Titel „Musste nicht all das geschehen (vgl. Lk 24,26)? – Vom Wirken Gottes heute“ mit Prof. Dr. Elmar Salmann OSB.
Bei den Teilnehmerzahlen hat es über die Jahre quantitativ eine deutliche Verschiebung zu den nichtgeweihten Pastoralen Diensten gegeben. Grund kann u.a. die seit wenigen Jahren neu eingeführten Jahrestreffen aller Leitenden Pfarrer im Januar sein. Mit ca. 70 Personen kommt jedoch stets eine große Runde Interessierter zusammen. Um die Veranstaltung herum ist außerdem jeweils Gelegenheit, mit etlichen Kolleg/inn/en der unterschiedlichen Berufsgruppen und der HA Seelsorge-Personal ins Gespräch zu kommen.

· Austausch über das Kardinalsgespräch.  Wir führen das reguläre Kardinalsgespräch weiter und bringen unsere Themen dort aufrecht und mit nach dem großen Kardinalsgespräch veränderter Haltung ein.

· Brigitte Schmidt vervollständigt den Bericht über den Bundesverband zum Frühjahrstreffen in Passau. Prof. Sabine Demel, Kirchenrechtlerin, hat dort zum Thema ‚Recht in der Kirche als Hindernis und Hilfe für Pastoral und Glauben‘. Die Vorträge bzw. Powerpointfolien von Prof. Demel und Prof. Spielberg sind als Dokumente verfügbar (bei Brigitte Schmidt – gemeindepastoral@kath-bonn.de). Der Bundesverband war auf dem Katholikentag in Mannheim präsent. Dort gab es viel Kontakt und Austausch.

· Entlastung der Vorstandes
Petra Schmidt beantragt die Entlastung des Vorstandes. Bei noch 18 anwesenden Mitgliedern des BVPR stimmen 14 für die Entlastung und 4 enthalten sich. Der Vorstand ist entlastet.

· Neuwahlen
Kordula Montkowskis Amtszeit läuft aus. Es stellen sich zur Wahl für die dann vier offenen Vorstandsposten: Regina Oediger-Spinrath, Kordula Montkowski und Hubert Schneider. Regina und Kordula werden mit 18 Stimmen, Hubert mit 16 Stimmen gewählt. Ihre Amtszeit beträgt 3 Jahre.
· Sonstiges
Werner Roleff lädt ein mit KollegInnen gemeinsam ein liturgisches Angebot im Rahmen des nationalen eucharistischen Kongresses anzubieten. InteressentInnen sollen sich bei ihm melden. (werner.roleff@erzbistum-koeln.de)
Werner Roleff beantragt, dass das Kurzprotokoll des Priesterrates allen zeitnah verteilt wird. Es soll per Mail abgefragt werden, wer das Kurzprotokoll per Mail bekommen möchte (und es nicht auf anderen Wegen schon bekommt). Weiter soll über die Frage diskutiert werden, inwieweit die Berufsverbände an den Sitzungen des Priesterrates beteiligt werden.
Elmar Trapp schlägt vor, dass das Thema ‚Trauer(pastoral)‘ einmal inhaltliches Thema der VV werden könnte.
Petra Schmidt transportiert die Frage von Seiten des Bundesverbandes, wie wir mit ‚Ehemaligen‘ umgehen. Der Stand der Dinge ist, dass zur Zeit im Erzbistum Köln jeder selbst entscheidet, ob er Mitglied bleibt (auch über die Pensionierung hinaus).
Für das Protokoll: Clarissa Vilain

 


 

Rechenschaftsbericht 2010/2011

Vorstandsarbeit
Seit der letzten Vollversammlung hat sich der Vorstand des Berufsverbandes 6-mal getroffen, davon 1-mal gemeinsam mit dem Vorstand des BVGR.
Bei den Vorstandstreffen wurden die Informationen aus den jeweiligen Aufgabenfeldern und Delegationen zusammengetragen: Kamingespräch, Melzergespräch, AGPR etc. (s.u.).
Eindeutiger Schwerpunkt in diesem Jahr war die Trägerschaft des Arbeitskreises „Ver-trauenskrise“. In zahlreichen Treffen der Arbeitsgruppe mit Winfried Semmler-Koddenbrok, Udo Klein, Frank Reintgen, Ralf Gassen, Brigitte Schmidt, Petra Schmidt, Judith Effing, Judith Ödinger-Spinrath, Markus Rischen und Jürgen Weinz haben wir drei regionale und ein Vortreffen organisiert. Zusätzlich gab es noch zwei Treffen mit der Personalabteilung. Ca. 90 Kolleginnen und Kollegen waren beim Gespräch mit dem Kardinal anwesend, was zeigt, dass Solidarität trägt. Eine Reflexion des Treffens und weitere Überlegungen erfolgen auf der VV.
Darüber hinaus haben uns noch folgende Themen im letzten Jahr beschäftigt:

  • Kontakt zur Kirchenzeitung: Der Kontakt zur Kirchenzeitung ruht bedauerlicherweise, da der Chefredakteur auf weitere Kontaktaufnahmen nicht mehr re-agierte.
  • Kunst und Kreativität: Als Frucht des Aufatmentages konnte allen Kollegen und Kolleginnen zum neuen Jahr ein Kalender zugesandt werden.
  • Vernetzung: Der Bundesverband PR hat seine Arbeit aufgenommen. Beim Bun-desverband der GR sind wir nun Fördermitglied.
  • Beauftragung: Bei der Beauftragung der neuen Kollegen und Kolleginnen war der Vorstand anwesend und konnte Glückwünsche aussprechen und Geschenke überreichen.                    Markus Rischen

Kardinalsgespräch:
Das Kardinalsgespräch im Jahr 2010 verlief relativ beschaulich im Vergleich zum Dia-logforum im Mai 2011. Themen waren u.a. der pastorale Alltag, Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche, der Geistliche Begleiter der Berufsgruppen und das Rah-menstatut
Markus Rischen

Kamingespräch:
Das Kamingespräch war überwiegend vom Austausch über die Dialoginitiative der Berufsverbände geprägt. Das intensive Nachfragen der Personalabteilung und die Solidarität der MAV haben dem Entwicklungsprozess sehr gut getan.
Außerdem war ein Thema, dass vermehrt Theologen in der Seelsorge bzw. im Gene-ralvikariat oder der Jugendseelsorge eingesetzt werden. Diese Stellen sind aber nicht offen für Pastoral- oder Gemeindereferenten. Kollegen werden nun nicht mehr an andere kath. Träger wie den Caritasverband oder sogar an die Abt. Jugendseelsorge zeitweise abgeordnet. Wenn sie eine dieser „pastoralen“ Stellen haben wollen, müssen sie beim Erzbistum Köln kündigen.
Wir wünschen uns hinsichtlich der Kollegen und Kolleginnen, die auf so eine Stelle wechseln wollen, eine größere Flexibilität der Personalabteilung. Außerdem wünschen wir uns einen stärkeren Schutz der Bezeichnung „Pastoralreferent“, damit nicht Krankenhäuser so genannte „Pastoralreferenten“ beschäftigen können, die potentiell nicht ausreichend qualifiziert sind und zudem ohne bischöfliche Beauftragung arbeiten.
Ein anderes Thema war die Auseinandersetzung mit den Maßnahmen des Bistums ge-gen den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche.
Markus Rischen
 

Bericht vom Diözesanpastoralrat:
Der Diözesanpastoralrat hat seit der letzten Vollversammlung des Berufsverbandes seine turnusgemäßen zwei Sitzungen im Mai und November abgehalten, bei der (Ge-meindereferent) Jürgen Weinz die Berufsgruppen der pastoralen Dienste vertreten hat. Hauptthemen der jeweils zweistündigen Beratungen waren im November 2010 der pastorale Ansatz der kleinen christlichen Gemeinschaften und im Mai 2011 „das Ehrenamt im Aufbruch und im Wandel“ sowie „der Ausblick auf den Nationalen Eucharistischen Kongress als Antwort auf den Jetzt-Zustand der Kirche“. Im Mai ist die vierjährige Amtszeit des Diözesanpastoralrates zu Ende gegangen. Gemäß der Absprache der Berufsverbände mit der MAV wird die Vertretung der Gemeinde- und PastoralreferentInnen in der neuen Amtszeit von (Pastoralreferentin) Clarissa Vilain wahrgenommen.
Jürgen Weinz
Adressverwaltung: Der BVPR hat 190 Mitglieder. Die Werbung neuer Kollegen sollte Aufgabe des ganzen Berufsverbandes sein. Liebe Kollegen denkt bitte daran, bei einem Umzug auch dem Vorstand eure neue Adresse mit zu teilen.

Kontakt zur Abteilung Aus- und Weiterbildung:
Am 2.3.11 fand ein Treffen der Berufsverbände mit Vertretern der Abteilung statt. Es nahmen teil: Anne Nolden, Rainer Schulte, Paul Kohlmaier, Christian Wahlmann und Simon Miebach.
Die Beauftragungsfeier wird in diesem Jahr in Düsseldorf Eller am 24.9.11 sein. Der nächste Termin ist 8.9.2012. Der Wunsch von Seiten der VV 2010 nach einem festen Beauftragungsort wurde diskutiert. Über den Kölner Dom ist vom Kardinal bereits entschieden worden, dass dort hin und wieder eine Beauftragung sein kann aber nicht regelmäßig. Die Möglichkeit der BVPR/GR ist, auf die zu Beauftragenden zu zugehen und sie zu bitten, einen bestimmten Ort zu wählen. (Maria im Kapitol, Altenberg …)
Es war unklar, ob bereits ein Antrag an die Kommission 4 der Bischofskonferenz ge-stellt wurde, bezüglich des Schutzes der Berufsbezeichnungen PR/GR.
Es gibt nur wenige Menschen, die sich für eine Ausbildung zum PR interessieren.
Es war nur ein Student im Gemeindepraktikum, es gab 2 Bewerbungen für die PA Ausbildung.
Simon Miebach


Tagung des Bundesverbands im März in Ludwigshafen (Bistum Speyer)
Als Neulinge auf Bundesebene reisten Brigitte Schmidt und Kordula Montkowski nach Ludwigshafen zur BVPR-Tagung verbunden mit der jährlichen Mitgliederversammlung, die aber dank des sehr spannenden Rahmenprogramms schon fast zur Nebensache wurde. Zunächst wurde der – trotz großer kilometermäßiger Entfernung – gut eingespielt wirkende Vorstand nach seinem Rechenschaftsbericht von der Versammlung entlastet, um dann auch gemeinsam mit allen Delegierten nach vorne zu blicken und verschiedene Ereignisse – wie z.B. den nächsten Katholikentag – zu planen. Die „Runde aus den Bistümern“ zeigte den vielen anderen Neulingen und uns wie unterschiedlich unsere Berufsgruppe in den einzelnen Bistümern eingesetzt wird, sei es zahlenmäßig oder von den Einsatzgebieten her.
Die Vertreter des Bistums Speyer luden uns dann in ihre Bischofsstadt ein, wo wir ein sehr von gegenseitiger Wertschätzung getragenes Gespräch mit dem Ortsbischof hatten und natürlich auch die Kathedrale in Führung und Gebet erleben durften. Dieser abwechslungsreiche Tag endete mit einer Weinprobe mit allem, was da in der Pfalz so dazu gehört.
Theologisch spannend wurde es dann am letzten Vormittag, als der Münsteraner Kir-chenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller über das Amt des sogenannten Pfarrbeauftragten und andere Formen der Anwendung des c. 517,2 CIC  referierte. Als „rechte Hand“ des ehemaligen Limburger Bischofs Kamphaus war er 15 Jahre lang für die Bischofsstrukturierung und den Einsatz dieser „Pfarrbeauftragten“ im Bistum Limburg zuständig. (Es wäre sicherlich lohnenswert Prof. Schüller zu diesem Thema auch mal in unser Bistum einzuladen.)
Das nächste Treffen im November wird in Limburg mit einem ausgiebigen Festteil zum 40-jährigen Jubiläum der Einführung des Berufes der PastoralreferentInnen in Deutschland, stattfinden.
Kordula Montkowski