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Aktuelles

Freie Fahrt für Freiwillige in NRW
27.07.2017 - Der Sprechendenrat NRW - Freiwilligendienste Kultur und Bildung hat eine Petition zur Einführung eines Freiwilligentickets in Nordrhein-Westfalen gestartet.
Jetzt bewerben!
30.05.2017 - Bewerbungen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Beginn im Herbst sind ab sofort möglich.
AzubiTicket der VRS
05.04.2017 - Ab dem 1. August bietet der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) das so genannte AzubiTicket an. Dieses Ticket, das dem Jobticket angeglichen ist, können auch FSJ-ler/-innen und BFD-ler/-innen erwerben, die einen zwölfmonatigen Dienst absolvieren.
Poetry-Slam FSJ
10.03.2017 - Die FSJ-lerin Jana Schick war von ihrem Freiwilligendienst so begeistert, dass sie ihre Erfahrungen in einem Poetry-Slam verarbeitet hat.

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Das FSJ und der BFD werden gefördert vom

Geschichtlicher Überblick

1958

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ruft zur Aktion „Jugend hilft Jugend“ auf. Erste Erfahrungen mit einem längerfristigen sozialen Dienst werden gemacht.

 

1960

Im März ruft Kardinal Frings die Frauenjugend des Erzbistums Köln zu einem „Jahr für die Kirche“ auf.

Am 19.5. Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Ein Jahr für die Kirche“ der Frauenjugend im Erzbistum Köln e.V.. Ziel ist die Absicherung des sozialen Dienstes. Dem Verein gehören Vertreter/-innen der BDKJ-Frauenjugend sowie des Diözesan-Caritasverbandes an.

 

1964

Im August Verabschiedung eines Gesetzes zur rechtlichen Absicherung des FSJ. Feierliche Aussendung der „JAKIS“ (Frauen, die das „Jahr für die Kirche“ machen) durch Kardinal Frings.

1965

Aussendungsfeier mit anschließendem Festakt in der Beethovenhalle, an der auch Wilhelmine Lübke, die Frau des Bundespräsidenten teilnimmt.

 

1966

Treffen von 1200 Helferinnen der evangelischen und katholischen Kirche in der Westfalenhalle unter dem Thema „Keiner kommt dabei zu kurz“.

 

1967

Änderung des Vereinsnamens in Arbeitsgemeinschaft „Jahr für den Nächsten e.V." der Frauenjugend im Erzbistum Köln.

Anfang der 70iger Jahre Entwicklung eines Werbekonzeptes, um der abnehmenden Teilnehmerzahl entgegenzuwirken. Geworben wird mit „Intertat – statt vieler Worte eine Tat“.

1971

Zusammenschluss der Freiwilligen Soziale Dienste der beiden Kirchen zur Landesarbeitsgemeinschaft „Intertat“.

 

1972

Aufgrund verschiedener Schwierigkeiten (fehlendes Interesse, mangelnde geeignete Einsatzstellen, persönliche Schwierigkeiten der teilnehmenden Jugendlichen) wird kein FSJ auf Bistumsebene durchgeführt.

 

1973

Kooperation mit allen nordrheinwestfälischen Bistümern bei der Durchführung der begleitenden Bildungsveranstaltungen, insbesondere mit der Diözese Aachen.

 

1976

Weiterführung des FSJ auf Bistumsebene mit einer Geschäftsstelle im Diözesan-Caritasverband und einer Geschäftsstelle in der Jugendseelsorge.

 

1980

Von 1980 bis 1985 immenser Anstieg der Teilnehmer/-innenzahlen aufgrund von fehlenden Studienplätzen.

1984 Namensänderung: Aus dem Vereinsnamen wird Frauenjugend herausgenommen. Der Verein heißt nun „Jahr für den Nächsten“ e.V..

 

1985

Feier zum 25. Jahrestag des FSJ-Gesetzes mit einer Podiumsdiskussion zum Thema: „Hat das FSJ so noch Zukunft?“. Themen sind u. a. die Einführung eines Pflichtjahres für Mädchen sowie der Versuch, das FSJ als Mittel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu missbrauchen.

 

1989

Das Freiwillige Soziale Jahr ist im Mai Thema auf der Arbeitstagung der Dechanten im Erzbistum Köln.

1990

Feier des 30-jährigen Jubiläums, Thema des Festvortrages „Das Freiwillige Soziale Jahr – eine Gegenwelt?“.

 

1991

Zusammenlegung der beiden Geschäftsstellen zu einer Geschäftsstelle mit Sitz im Generalvikariat.

Das Erzbistum Köln tritt in die Trägerschaft ein und ist im Vorstand durch einen Vertreter des Kardinals vertreten.

Der erste Einführungstag für neue Freiwillige findet statt. Von nun an wird immer zu Beginn des FSJ ein Einführungstag durchgeführt.

 

1992

Novellierung des Gesetzes: Neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr regelt das Gesetz auch das Freiwillige Ökologische Jahr.

Umzug der Geschäftsstelle in das Verbändehaus in der Steinfelder Gasse in Köln.

 

1997

Die Geschäftsstelle wird neu strukturiert. Es wird eine Stelle für geschäftsführende Arbeiten und eine Stelle für die Bildungsarbeit geschaffen.

Der Vorstand befasst sich mit neuen Einsatzbereichen und innovativen Projekten: Ambulanter Bereich, Offene Türen, Kindergarten, Einsätze in Europa und Zielgruppe Hauptschüler/-innen.

 

1998

Verabschiedung eines Positionspapieres auf der Bundesebene „Positionen und Perspektiven zum Freiwilligen Sozialen Jahr in katholischer Trägerschaft“. Einführung von Mindeststandards für die Bildungsarbeit.

 

2000

Der Verein erhält die Homepage www.fsj-koeln.de.

 

2001

Einführung eines FSJ für einen Zeitraum von sechs Monaten.

Fest zum vierzigjährigen Bestehen des Vereins mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Heiner Keupp zum Thema „Lernen im Freiwilligen Engagement: Schlüsselqualifikationen für die Zivilgesellschaft“.

Der Vorstand setzt sich auf einer Klausurtagung mit Entwicklungen von Freiwilligendiensten im In- und Ausland auseinander.

 

2002

Novellierung des Gesetzes zur Förderung eines Freiwilligen sozialen Jahres. Erstellung eines Bildungskonzeptes. Es wird ein Leitbildprozess durchgeführt.

2003

Die Mitgliederversammlung entscheidet, dass der Verein einen neuen Namen erhält: „Freiwillige Soziale Dienste – FSJ im Erzbistum Köln e.V.“.

Der Verein bekommt die Anerkennung für die Durchführung von Auslandseinsätzen. Die ersten Einsätze sind in Litauen, Bosnien-Herzegowina und den USA.

 

2005

138 Freiwillige aus aller Welt machen beim Weltjugendtag ein Freiwilliges Soziales Jahr.

 

2006

In der Bildungsarbeit wird das Gruppensprechermodell eingeführt. In jeder Kursgruppe werden zwei Gruppensprecher/-innen gewählt.

 

2007

Für Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf wird das Modellprojekt „FSJ plus“ gestartet.

 

2008

Beteiligung am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“.

Die ersten Einsätze finden in Brasilien, Thailand und Argentinien statt.

Das FSJ wird durch ein neues Gesetz, das „Jugendfreiwilligendienstgesetz“, geregelt. Dies führt zu einer Veränderung der Aufgaben und Verantwortung zwischen dem Träger und den Einsatzstellen.

 

2009

Fortführung des Projektes „FSJ plus“ und Ausweitung der Projektplätze im weltwärts-Programm.

 

2010

Der FSD feiert sein 50-jähriges Bestehen und ist mit mehr als 350 Freiwilligen einer der größten FSJ-Träger im Rheinland.

 

2011

Einführung des Bundesfreiwilligendienstes als Ersatz für den Zivildienst. Der FSD bietet nun zusätzlich zum FSJ auch den BFD an. Da der BFD auch über 27-jährigen Frauen und Männern offen steht, erschließt sich für den FSD eine neue Zielgruppe. Der FSD betreut nun über 800 Freiwillige (FSJ-ler/-innen und BFD-ler/-innen).

Einsegnung der neuen Büroräume in der Steinfelder Gasse 16-18.

2012

Änderung des Vereinsnamens: Anstatt „Freiwillige soziale Dienste – FSJ im Erzbistum Köln“ heißt der Verein nun nur noch „Freiwillige soziale Dienste im Erzbistum Köln“.

 

2013

Nach 33 Jahren geht die Geschäftsführerin Gertrud Beckfeld in Ruhestand. Ihre Nachfolgerin wird Heike Rieder.

 

2014

Vor 50 Jahren wurde das FSJ-Gesetz vom Bundesrat verabschiedet - im April 1964 trat es dann in Kraft. Dieses Jubiläum wurde unter anderem mit einem gemeinsamen Festakt aller in NRW aktiven FSJ-Bildungsträger gefeiert.

 

2015

Nach 8 Jahren Amtszeit gibt Pfarrer Dirk Bingener sein Amt als Diözesanpräses des BDKJ Köln und damit auch als Vorsitzender des FSD Köln auf. Er wird zum BDKJ Bundespräses gewählt und ist als solcher Vorstandsmitglied der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste. Das Amt des Diözesanpräses des BDKJ Köln bleibt zunächst unbesetzt. Im Dezember wird dann Pater Björn Schacknies SAC zum neuen Diözesanpräses gewählt.

 

2016

Sechs Jahre nach Einführung des Bundesfreiwilligendienstes begleitet der FSD pro Jahr über 1000 Freiwillige (FSJ-ler/-innen und BFD-ler/-innen), darunter sind jedes Jahr ca. 50 Frauen und Männer, die einen Bundesfreiwilligendienst für über 27-Jährige leisten. Die FSD Geschäftsstelle hat sich im Laufe der vergangenen fünf Jahre von zwölf auf 36 Mitarbeitenden. Da die Räumlichkeiten der  beiden Bürogemeinschaften in der Steinfelder Gasse 16-18 und 20-22 nicht mehr ausreichen, beziehen einige Kollegen im Sommer ihre Büros in der neuen Geschäftsstelle im Zeughaus 24.