Flüchtlingshilfe

Aktuell

BFD in der Flüchtlingshilfe
22.11.2016 - Das Sonderprogramm nach § 18 BFDG ermöglicht Einrichtungen und Initiativen der Flüchtlingshilfe einen maßgeschneiderten BFD anbieten zu können. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt die Kirchengemeinde St. Marien in Wachtberg.
Sonderprogramm
14.07.2016 - § 18 BFDG ermöglicht es, dass Freiwillige, die einen Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingshilfebezug leisten, in mehreren vorab festgelegten Einsatzstellen eingesetzt werden können.
Was würdest Du tun?
14.07.2016 - Bei einem Seminar haben die BFD-ler/-innen, die in der Flüchtlingshilfe mitarbeiten, ein Video gedreht mit dem sie andere motivieren möchten, sich mit der Situation von Geflüchteten zu beschäftigen.

Video zum Thema

Fotos

Das FSJ und der BFD werden gefördert vom

FSJ für Geflüchtete

Pro Jahr bieten wir 20 jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer sozialen Einrichtung innerhalb des Erzbistums Köln zu absolvieren. Männer und Frauen zwischen 18 und 26 Jahren unterstützen zwölf Monate Vollzeit Fachkräfte in Pflegeheimen, Krankenhäusern, bei Jugendverbänden, in Kinderheimen und anderen sozialen Einrichtungen. Je nach Einsatzstelle und Interesse können pflegerische, hauswirtschaftliche, haustechnische oder pädagogische Tätigkeiten übernommen werden.


Die Geflüchteten erhalten während des FSJ ein Taschengeld und einen Zuschuss zur Verpflegung, werden sozialversichert und von Mitarbeiter/-innen des FSD pädagogisch begleitet. Zur pädagogischen Begleitung zählt unter anderem die Teilnahme an fünf Bildungswochen sowie an zusätzlichen Tagesseminaren. Bei diesen Seminaren geht es um Spracherwerb, Ankommen in Deutschland, die Entwicklung von Perspektiven sowie die Reflektion der Rolle als FSJ-ler/-in in der Einsatzstelle.

 

Voraussetzungen

  • Fähigkeit, sich verständlich zu machen
  • psychische und physische Verfassung 39 Stunden pro Woche zu arbeiten
  • um ein FSJ absolvieren zu können, bedarf es einer Beschäftigungserlaubnis, ausgestellt von der zuständigen Ausländerbehörde

Bitte beachten: Der Status des Aufenthalts ist für die Aufnahme eines FSJ im Rahmen des Projekts „Flüchtlingshilfe“ nicht relevant. Um ein FSJ beginnen zu können, ist es nicht notwendig, dass eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis vorliegt.

 

Bewerbungsverfahren

  • Schriftliche Bewerbung an den FSD senden. Um den entsprechenden Bewerbungsbogen zu erhalten, senden Sie bitte eine Mail an classen@fsd-koeln.de.
  • Bei einem persönlichen Gespräch suchen wir dann gemeinsam mit der Bewerberin/dem Bewerber nach einer geeigneten Einsatzmöglichkeit innerhalb des Erzbistums Köln. Dabei wird auf Vorkenntnisse, Interessen, Vorlieben und die gute Erreichbarkeit der Einsatzstelle geachtet.  
  • Vorstellung und evtl. Hospitation in der Einsatzstelle, die in Frage kommen könnte.
  • Sind sich beide Seiten einig, wird ein Vertrag abgeschlossen.

Leistungen

  • 431 Euro pro Monat (381 Euro Taschengeld + 50 Euro Zuschuss zur Verpflegung)
    Anmerkung: Inwiefern das Taschengeld auf die Sozialleistungen angerechnet wird und ggf. weitere Kosten  abgezogen werden, ist derzeit noch nicht final geklärt.
  • Anleitung in der Einsatzstelle und bei Bedarf Unterstützung durch Mitarbeitende des FSD
  • Kostenlose Teilnahme an den Bildungsseminaren sowie an den Tagesseminaren
  • Bescheinigung und Abschlusszeugnis

Sollte Sie das ansprechen oder sollten Sie eine Person mit Fluchterfahrung kennen, für die ein FSJ in Frage kommt, dann kontaktieren Sie Johanna Claßen, Projektreferentin „Flüchtlingshilfe“ beim FSD Köln per Mail an classen[at]fsd-koeln.de