Für Einsatzstellen

Aktuelles

Freie Fahrt für Freiwillige in NRW
27.07.2017 - Der Sprechendenrat NRW - Freiwilligendienste Kultur und Bildung hat eine Petition zur Einführung eines Freiwilligentickets in Nordrhein-Westfalen gestartet.
Jetzt bewerben!
30.05.2017 - Bewerbungen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Beginn im Herbst sind ab sofort möglich.
AzubiTicket der VRS
05.04.2017 - Ab dem 1. August bietet der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) das so genannte AzubiTicket an. Dieses Ticket, das dem Jobticket angeglichen ist, können auch FSJ-ler/-innen und BFD-ler/-innen erwerben, die einen zwölfmonatigen Dienst absolvieren.
Poetry-Slam FSJ
10.03.2017 - Die FSJ-lerin Jana Schick war von ihrem Freiwilligendienst so begeistert, dass sie ihre Erfahrungen in einem Poetry-Slam verarbeitet hat.

Infos zum FSJ

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist seit über 50 Jahren ein Erfolg

Seit über 50 Jahren gibt es das „Freiwillige Soziale Jahr“ (FSJ). Im Laufe der Zeit hat es sich immer mehr etabliert. Entscheidend für die Erfolgsgeschichte des FSJ ist sicherlich, dass Freiwillige von Trägern und Einsatzstellen als junge Teammitglieder behandelt werden, die sich sinnvoll einbringen möchten und die ihren Potentialen entsprechend gefordert und gefördert werden. Für ein FSJ entscheiden sich junge Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen. Die meisten von ihnen befinden sich im Übergang zwischen Schule und Ausbildung/Studium bzw. Beruf. Sie müssen sich entscheiden, wie sie ihren beruflichen Lebensweg gestalten möchten. Das FSJ nutzen sie, um sich beruflich und persönlich zu orientieren, an Herausforderungen zu lernen und zu wachsen. Sie wollen die Arbeitswelt und verschiedene Berufsbilder kennen lernen und sich für andere Menschen und gleichzeitig für sich selbst engagieren.

 

Für Einsatzstellen ist das FSJ in vielfacher Hinsicht Chance und Herausforderung. Durch das FSJ kann jungen Menschen Einblick in den sozialen Bereich und in soziale Notlagen vermittelt werden. Einsatzstellen können durch FSJ-ler/-innen zusätzliche Angebote bereitstellen. Darüber hinaus ist das FSJ als eine Form der Öffentlichkeitsarbeit und des Brückenbauens in die Gesellschaft hinein zu sehen und zu nutzen. Die Einsatzstellen können durch den Einsatz von FSJ-ler/-innen ihren Mitarbeiter/-innen, aber auch der Klientel frischen Wind, andere Sichtweisen und eine neue Qualität der Angebote als Ergänzung zur Arbeit der hauptberuflichen Fachkräfte bieten. Über ein FSJ werden zukünftige Kollegen/-innen geworben. Die Einsatzstellen können über das FSJ eine Kultur des bürgerschaftlichen Engagements mitgestalten. Somit ist das FSJ für soziale Einrichtungen und Dienste eine sich durchaus rechnende Investition in Gegenwart und Zukunft. (vgl.: Vorwort des FSJ-Handbuchs)

Rahmenbedingungen

Dauer:

6 oder 12 Monate, verlängerbar auf max. 18 Monate

Arbeitszeit:

39 Stunden pro Woche

Beginntermine:

12 Monate: 1.7., 1.8., 1.9., 1.10., 1.11., 1.12., 1.1., 1.2. oder 1.3..

6 Monate: 1.2., 1.3., 1.4., 1.8., 1.9. oder 1.10..
Bitte beachten Sie, dass die Starttermine von 1.1. bis 1.4. sowie 1.12. nur dann möglich sind, wenn genügend Bewerbungen hierfür eingehen.

Bildungsseminare:

5 Seminare (á 5 Tage) sind bei einem 12-monatigen und 3 Seminare (á 5 Tage) sind bei einem 6-monatigen Einsatz Pflicht.

Kindergeld:

FSJ-ler/-innen haben Anspruch auf Kindergeld.

Gesetzliche Grundlage:

Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG)