U27 Aktuell

Freie Fahrt für Freiwillige in NRW
27.07.2017 - Der Sprechendenrat NRW - Freiwilligendienste Kultur und Bildung hat eine Petition zur Einführung eines Freiwilligentickets in Nordrhein-Westfalen gestartet.
Jetzt bewerben!
30.05.2017 - Bewerbungen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Beginn im Herbst sind ab sofort möglich.
AzubiTicket der VRS
05.04.2017 - Ab dem 1. August bietet der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) das so genannte AzubiTicket an. Dieses Ticket, das dem Jobticket angeglichen ist, können auch FSJ-ler/-innen und BFD-ler/-innen erwerben, die einen zwölfmonatigen Dienst absolvieren.
Poetry-Slam FSJ
10.03.2017 - Die FSJ-lerin Jana Schick war von ihrem Freiwilligendienst so begeistert, dass sie ihre Erfahrungen in einem Poetry-Slam verarbeitet hat.

Meinungen

  • „In diesem Jahr habe ich viele nette Leute kennen gelernt und etliche neue Erfahrungen gesammelt.“
    Rebecca Gleim
    Katholische Kindertagesstätte St. Elisabeth, Köln
  • „Es gab Höhen und Tiefen, die das Jahr für mich besonders gemacht haben!“
    Adelya Karamysheva
    Seniorenzentrum Franziskus-Heim, Wipperfürth
  • „Ich würde den BFD jederzeit wieder machen, weil ich sehr viele neue Erfahrungen gesammelt habe.“
    Lisa Grimm
    Rehanova, Köln-Merheim
  • „Das FSJ war eine ereignisreiche Zeit, die ich nie vergessen werde. Ich habe ungeahnte Fähigkeiten an mir entdeckt und erlebt, was es heißt ein Team zu sein.“
    Lisa Katharina Horst
    Wohnverbund St. Alexius/ Max Kolbe Haus, Neuss
  • „Während meinem Freiwilligendienst habe ich gelernt, mit noch mehr Verantwortung als sonst umzugehen und organisierter an Aufgaben heran zu gehen.“
    Wolfgang Entringer
    Deutschorden Wohnstift Konrad-Adenauer gGmbH, Köln
  • „Bei den Seminaren habe ich Freunde fürs Leben gefunden. Und die Arbeit ist einfach der Hammer. Ich hätte nie gedacht, dass Arbeiten so viel Spaß macht.“
    Christian Wittke
    OGS Mettmannerstraße, Düsseldorf
  • „Durchs FSJ bin ich viel offener, selbstbewusster und kreativer geworden. Außerdem habe ich gelernt, mit Problemen umzugehen und gute Lösungen zu finden.“
    Jaqueline Kastner
    Caritas Familienpflege, Bergisch Gladbach
  • „Der BFD hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, einfach mal den Menschen zu helfen, die auch wirklich Hilfe benötigen.“
    Philipp Dallüge
    St. Augustinus Behindertenhilfe, Neuss
  • „Ein Freiwilligendienst lohnt sich, weil man Gutes für die Gesellschaft tut und selbstbewusster wird. Ich bin in diesem Jahr ganz sicher reifer geworden.“
    Paolo Gallitelli
    Jugendfachstelle Wuppertal
  • „Einen Bundesfreiwilligendienst zu machen, war für mich die beste Entscheidung meines Lebens.“
    Denise Wagner
    Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz, Overath
  • „Durch das FSJ habe ich Einblicke in meinen Traumberuf und eine Lehrstelle erhalten. Und ich war Teil der ultimativen Seminargruppe. Es war eine tolle Zeit!“
    Patrick Schultes
    Haus Maurinus, Leverkusen
  • „Während meinem Freiwilligendienst habe ich viel über den Umgang mit anderen Menschen gelernt. Jetzt gehe ich ganz anders als vorher auf andere Menschen zu.“
    Alexander Koch
    Kita St. Gereon, Köln
  • „Ein FSJ lohnt sich, weil man Gutes tut, sein Sozialverhalten verbessert und auf den Seminaren Zusammenhalt und Vertrauen kennenlernt. Man lernt fürs Leben!“
    Tobias Weber
    OGS-Servatius, Bonn
  • „Es macht großen Spaß, sich freiwillig zu engagieren. Denn strahlende Augen von Menschen, die sich richtig freuen, dass man da ist, ist der schönste Lohn!“
    Jennifer Esser
    CJG St. Josefhaus, Eckenhagen
  • „Es lohnt sich, weil man neue Leute kennen lernt, die Arbeitswelt erfährt, Neues lernt und neben einem Taschengeld auch viel Lob und Anerkennung bekommt.“
    Sebastian Myllek
    CJG Hermann-Joseph-Haus, Bonn
  • „Ein BFD lohnt sich, weil man Disziplin und Durchhaltevermögen lernt. Jeden Morgen aufzustehen, auch wenn man keine Lust hat, gibt einem das gute Gefühl, es geschafft zu haben.“
    Katja Werner
    Kath. Kindertagesstätte St. Mechtern, Köln
  • „Ich habe während dem BFD sowohl von Eltern, Kindern als auch Kollegen sehr viel positives Feedback bekommen. Das hat mich selbstbewusster gemacht.“
    Marco Reich
    Kath. Kindertagesstätte Riphahnstraße, Köln
  • „Ein Jahr voller spannender Erfahrungen, in dem ich erfahren habe,  wie unterschiedlich Menschen sein können und wie man individuell auf sie zugehen kann.“
    Paula Reul
    St. Marien-Hospital, Bonn
  • „Ich habe viele tolle Leute kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen.“
    Maren Werner
    CJG Haus St. Gereon, Kerpen
  • „Die Arbeit war manchmal anstrengend, aber ich habe unheimlich viel zurückbekommen.“
    Paula Bommel
    Kindertagesstätte St. Laurentius, Bonn
  • „Der Freiwilligendienst hat mir geholfen herauszufinden, welchen Beruf ich ergreifen möchte.“
    Greta Lettau
    Kinderhaus Schumaneck, Brühl
  • „Ein FSJ ist der perfekte Einstieg ins Berufsleben.“
    Gordon Zebrowski
    Kinder- und Jugendhilfezentrum Haus Maria Frieden, Velbert

Videos

Freiwilligendienst in der Kita

Frei von Notendruck lernte Daniel Schulte in der Caritas-Kindertagesstätte St. Elisabeth in Wuppertal einen souveränen Umgang mit Kindern und ein selbstbewussteres Auftreten. Hier berichtet der 21-Jährige von seinem Freiwilligen Sozialen Jahr.

„Schon in meiner Sozialhelferausbildung gefiel mir die Arbeit mit Kindern sehr. Von da an stand für mich fest, dass ich die Erzieherausbildung machen möchte. Im August 2012 begann ich meine Ausbildung. Allerdings stellte sich bei den Praktika heraus, dass ich im Umgang mit den Kindern noch sehr unsicher war. Ich entschloss mich deshalb meine Ausbildung zu unterbrechen und erst mal ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Kindertagesstätte (Kita) zu machen. Schließlich wusste ich ja, dass ich Erzieher werden möchte.
Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung, denn ohne den Druck Praktika-Berichte oder Aktionen schriftlich planen zu müssen, konnte ich mich ausnahmslos auf die Arbeit mit den Kindern konzentrieren. Als ich noch im ersten Jahr zur Erzieherausbildung war, habe ich während der Aktionen überlegt, ob ich auch alles richtig mache. Während des FSJ konnte ich offen und unbefangen an die Sache herangehen. Schon in den ersten Wochen war ich viel entspannter im Umgang mit den Kindern. Sogar bei Aktionen, die ich eigenständig mit den Kindern gemacht habe, war ich viel gelassener, als noch in der Ausbildung. Denn ich wusste zu diesem Zeitpunkt, dass mein Verhalten und der Umgang mit den Kindern nicht benotet werden. Ich konnte also unbefangen, aber mit dem notwendigen Ernst an die Aufgaben heran gehen. Irgendwann war dann der Punkt, wo ich mir sagte, ich kann schon eine ganze Menge.

Doch wie sieht der Alltag von FSJ-ler/-innen in einer Kita aus?
Mein Arbeitstag in der Kita begann um 8 Uhr und endete um 16:30 Uhr. Meine Aufgabenbereiche waren sehr vielfältig: Die Erzieherinnen ließen mir viele Freiheiten und Möglichkeiten, mich in den Alltag mit einzubringen und Aktionen mit den Kindern durchzuführen.
Fester Bestandteil meines Arbeitstages waren die Frühstücks- und Mittagstischbegleitung. Für Kinder ist es besonders wichtig, dass sie beim Essen auch etwas erzählen dürfen, was sie beschäftigt. Hier war es natürlich wichtig, dass das Essen trotzdem nicht vergessen wurde.
Nach dem Mittagsessen machten die zwei- und dreijährigen Kinder einen Mittagsschlaf. Drei Monate nach dem Beginn meines Freiwilligendienstes fing ich an, die Kinder während der Mittagzeit beim Einschlafen zu begleiten.
Bei Ausflügen durfte ich auch dabei sein und die Kinder begleiten. Dadurch dass ich Feste, z.B. das Laternenfest, und andere Aktivitäten, wie ein Ausflug zur Feuerwehr, außerhalb der Arbeitszeit mit vorbereitet habe, fühlte ich mich ins Team integriert.
Überhaupt fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl im Team des Kindergartens. Alle Kolleginnen respektierten mich.

Zum meinem Alltag in der Kita gehörte natürlich auch Gesellschaftsspiele mit den Kindern zu spielen, ihnen vorzulesen oder Aktionen mit ihnen zu gestalten und umzusetzen. Besonders im Kreativitätsbereich bot ich gerne etwas an, wie mit Wasserfarben malen.
Nach der ersten Hälfte meines FSJ, fragte mich meine Anleiterin, ob ich jeden Mittwoch mit einer Kleingruppe in den Turnraum gehen möchte. Von da an spielte ich mit den Kindern einmal in der Woche „Feuer, Wasser, Erde“ oder andere Spiele mit viel Bewegung. Außerdem baute ich für die Kinder Bewegungslandschaften auf, wo die Kinder frei entscheiden konnten, was sie gerne nutzen möchten.
Besonders beeindruckend an der Arbeit mit Kindern finde ich, dass Kinder einen so nehmen wie man ist. Stück für Stück bauten die Kinder immer mehr Vertrauen zu mir auf und kamen, wenn sie Hilfe brauchten oder ein Streit mit einem anderen Kind hatten, zu mir. Es war faszinierend, zu beobachten, was Kinder in einem Jahr alles lernen und wie schnell sie sich entwickeln. Außerdem war es sehr schön, den Kindern die Nähe zu geben, die sie in der Eingewöhnungsphase brauchten und zu trösten, wenn sie ihre Eltern vermissten.
Während des Freiwilligen Sozialen Jahres bin ich richtig aus mir heraus gekommen. Ich habe gelernt, den Kindern Grenzen zu setzen und klar zu zeigen, wann sie sich an Regeln halten müssen. Viele Erlebnisse im Kindergarten und auf den Seminaren werden mir bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben.
Egal ob vor der Ausbildung oder als Überbrückungszeit vor dem Studium:
Ein Freiwilliges soziales Jahr hilft, sich zu orientieren, Zeit für sich zu haben und gleichzeitig auch noch für Menschen da zu sein, die Hilfe oder Unterstützung brauchen.“

 

Sie möchten mehr über ein FSJ oder BFD erfahren? 

  • Hier gibt es Informationen zu den Rahmenbedingungen eines Freiwilligendienstes (FSJ oder BFD) beim FSD im Erzbistum Köln.
  • All das spricht Sie an? Dann bewerben Sie sich jetzt bei uns.

 

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