BFD in einem Kinderheim

In einem Kinderheim leben Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Wohngruppen zusammen. Sie werden von Sozialpädagogen/-innen und Erziehern/-innen betreut. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Kinder nicht mehr bei ihren Eltern wohnen können. Etwa weil ihre Eltern verstorben sind oder – und das ist bei den meisten der Fall – weil das Jugendamt bestimmt hat, dass die Kinder für eine gewisse Zeit nicht bei den Eltern leben sollen. Ein Grund hierfür kann sein, dass die Eltern mit den Erziehungsaufgaben überfordert sind, weil sie psychisch oder körperlich krank sind.

 

Typische Aufgaben:

  • jüngeren Kindern alltägliche Dinge beibringen (waschen und anziehen, Zähne putzen, Schuhe binden, …),
  • älteren Kinder bei den Hausaufgaben helfen,
  • Freizeitaktivitäten für die Kinder mitgestalten,
  • gemeinsam Einkaufen gehen,
  • hauswirtschaftliche Tätigkeiten (Spülmaschine ein- und ausräumen, gemeinsam putzen und aufräumen, Wäsche waschen, kochen, …),
  • Fahrdienste (oft ist deshalb ein Führerschein erforderlich),
  • Kinder zu Arzt- und/oder zu Therapeutenterminen begleiten,

In manchen Kinderheimen gibt es auch Stellen beim Technischen Dienst. Freiwillige, die dort tätig sind, übernehmen Fahrdienste und kleinere Reparaturarbeiten. Außerdem sind sie für die Pflege der Fahrzeuge (z.B. Autos waschen) und die Außenanlage (Rasen mähen, Mülltonnen leeren und säubern) zuständig.

Voraussetzungen: Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Arbeitszeiten: Früh- und Spätschicht, Wochenenddienste.