Einsatzländer

Weltwärts Aktuell

FSD erhält Auszeichnungen
08.12.2015 - Der FSD wurde mit dem Zertifikat Qualitätsstandards Freiwilligendienste in der katholischen Trägergruppe (FSJ/BFD U27)sowie dem RAL-Gütezeichen Internationaler Freiwilligendienst - Outgoing ausgezeichnet.
Jetzt bewerben!
27.10.2015 - Wer im Sommer 2016 für 12 Monate einen weltwärts-Freiwilligendienst in Chile, Südafrika, Peru oder Kenia machen möchte, kann sich noch bis 30.11.15 bei uns bewerben!

Meinungen

  • „Weltwärts ist für mich: Erfahrungen und Begegnungen, mit einem Land und Menschen, die mich bewegen und prägen!“
    Mareike Berhends
    Südafrika 2015/2016
  • „Weltwärts bietet die Möglichkeit, ein Land, dessen Kultur und Sprache, ganz viele neue Menschen, aber auch sich selbst besser kennen zu lernen.“
    Franziska Freund
    Peru 2015/2016
  • „Durch die Menschen in Chile habe ich gelernt, mich über die kleinen Glücksmomente im Alltag zu freuen und daraus Kraft für die schwierigeren Zeiten zu schöpfen.“
    Anja Gierling
    Chile 2013/2014
  • „Ein einzigartiges Jahr mit Höhen und Tiefen, das mich auf meinem Weg weitergebracht hat. Eine Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.“
    Anne Diessner
    Südafrika 2013/2014
  • „Es ist schwer zu beschreiben, was das Jahr in Südafrika mir gebracht hat, aber es war unglaublich toll und manchmal würde ich gerne die Zeit zurückdrehen.“
    Miriam Paetzold
    Südafrika 2010/2011

Fotos weltwärts

In Zusammenarbeit mit:
Der FSD Köln ist zertifizierte Entsende-organisation für weltwärts.

Peru

In Peru kooperiert der FSD mit dem Gesundheitszentrum „Hogar san Pedro", das sich in dem Ort Ricardo Palma befindet. Ricardo Palma liegt östlich von Lima und ist ca. 40 Kilometer von der Hauptstadt entfernt.

Die „Hogar san Pedro" ist ein Armenkrankenhaus in dem momentan ca. 40 mittellose kranke oder behinderte Menschen aller Altersgruppen gepflegt und betreut werden. Die Patienten/-innen werden in der Hogar nicht nur medizinisch versorgt, sondern erhalten dort bei Bedarf auch einen würdigen Platz zum Leben und Sterben. Deshalb leben manche Patienten/-innen jahrelang in der Hogar.

 

In der Region um Ricardo Palma leben viele arme Menschen, oft in notdürftig gebauten Hütten, die im Falle von Krankheit oder Behinderung keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen können. Gerade um diese Menschen kümmert sich die Hogar und bietet ihnen falls möglich Hilfe in Form von medizinischer Beratung durch einen Arzt der regelmäßig eine Sprechstunde anbietet, wenn nötig aber auch Versorgung in der Hogar. Besonders die Tuberkulose ist in der Region sehr verbreitet. Auch für diese oft jungen Patienten/-innen gibt es eine separate Station auf der sich die erkrankten Menschen erholen können. Hier gelten natürlich besondere Hygiene- und Sicherheitsvorschriften um eine Ansteckung zu vermeiden. Kinder mit einer Behinderung werden vor Ort oft von der Familie vernachlässigt, weswegen auch eine Handvoll Kinder in der Hogar ein Zuhause gefunden haben. Die kleine Station versucht die schwerst-mehrfach behinderten Kinder bestmöglich zu pflegen und zu betreuen. Der Großteil der Bewohner/-innen jedoch ist eher alt und benötigt Hilfe bei der Pflege, bei der Essenaufnahme und der Freizeitgestaltung.

 

Das Armenkrankenhaus wurde 1979 gegründet von der kanadischen Ordensgemeinschaft "Misioneros de los Santos Apostoles". Seither besteht ebenso eine Partnerschaft zwischen der „Hogar san Pedro" und der katholischen Pfarrgemeinde St. Kosmas und Damian in Pulheim.

 

Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehören die Pflege und Betreuung der Menschen, aber auch Hilfe im Lebensalltag wie Freizeitgestaltung, Essen anreichen, Einkäufe tätigen, Wäsche aufhängen oder Begleitung bei Fahrten. Auch Ausflüge oder Aktionen können organisiert werden. In welchem Bereich die Freiwilligen verstärkt mithelfen möchten, können sie vor Ort entscheiden.

 

Infos in Kürze

  • Sprache: Spanisch
  • Aufgaben der Freiwilligen:
    • Mitarbeit in den unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitszentrum: Küche, Apotheke, Kinderstation (sehr kleine Station), Pforte, Sekretariat, Wäscherei, Kleiderkammer, ...
    • Pflegen und Betreuen der mittellosen Patienten/-innen, Gartenarbeit, Mitgestaltung von Festen oder Ausflügen.
  • Empfehlenswerte Voraussetzungen: hohes Maß an Selbstständigkeit, Interesse an der peruanischen Kultur, gute Spanischkenntnisse, Interesse an der Arbeit mit kranken und/oder alten Menschen, Interesse an der Arbeit mit behinderten Kindern (wobei dies nur ein kleiner Teil der Arbeit ist)
  • Unterbringung: Die Freiwilligen sind in einem separaten Volontär-Haus auf dem Gelände untergebracht. Für die Freiwilligen steht jeweils ein Zimmer mit Dusche/WC bereit.

 

Das berichten Freiwillige, die in Peru ihren weltwärts-Dienst leisten/geleistet haben:

 

Blogs von Freiwilligen: