Runder Tisch Familie

1998 gründete sich auf Initiative der Caritas RheinBerg ein Runder Tisch Familie.

Seit 2001 ist der RT Familie ein Ausschuss des Kreiskatholikenrates.

Am Runden Tisch nehmen Interessierte aus Pfarreien, Verbänden, Institutionen wie verschiedene Fachdienste der Caritas, Erziehungsberatung, Ehe- und Lebensberatung, Kath. Bildungsforum, Kath. Jugendpastoral teil. Die Koordination wechselt jährlich zwischen den beteiligten Organisationen.

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© Aleksey Telnov-FOTOLIA

Aufgaben und Ziele

Er dient dem Austausch, sowie dem Entwickeln von neuen Anregungen, wie Pfarreien und Gesellschaft intensiver auf die Bedürfnisse von Familien eingehen können.

Der Runde Tisch möchte auch Impulse in die Pfarreien tragen.

Bisherige Initiativen und Projekte, die aus den Überlegungen des Runden Tisches Familie entstanden sind:

  • Herausgabe von Broschüren für alle drei Dekanate mit Angeboten für Familien der Kath. Kirche im Rheinisch- Bergischen- Kreis und die Preisverleihung für die familienfreundlichste Pfarrei.
  • Im Herbst 2001 hat eine Abendveranstaltung statt gefunden zur Thematik: „ Das kommt in den besten Familien vor – Welche Familien unterstützenden Möglichkeiten haben Pfarrgemeinden“.
  • Am 10.09. 2002 hat der Runde Tisch zusammen mit dem BDKJ eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten für den Bundestag zu Themen der Kinder- und Jugendpolitik durchgeführt.
  • Die Preisverleihung 2002 hat großen Zuspruch gefunden. Ein Drittel der Pfarreien aus dem Rheinisch-Bergischen-Kreis beteiligte sich am Wettbewerb um die familienfreundlichste Pfarrei.
  • In 2004 wurde erstmals ein Sonderpreis für die Behinderten freundlichste Pfarrgemeinde ausgelobt. Der Jury fiel es schwer, eine preiswürdige Pfarrgemeinde zu finden. Obwohl in einigen Pfarrgemeinden Menschen mit Handycaps im Pfarralltag integriert sind, möchte sich offensichtlich niemand damit auf das Podium hieven. Die Preisverleihung 2004 wurde von einem Konzert der Band INCLUSIVE musikalisch untermalt.
  • Der Wettbewerb 2007 wurde bereits gestartet. Unter dem Button Wettbewerb 2007 können Interessierte sich weiter informieren oder die Unterlagen herunter laden.
  • Im Mai 2007 startet der KKR mit Unterstützung des Runden Tisches eine Kampagne zum Essensbeitrag in der Offenen Ganztagsschule. Ein Offener Brief an die rheinisch-bergischen Landtagsabgeordneten, die Bürgermeister und kommunalen Schulausschussvorsitzenden soll zum Nachdenken über das Problem "Armut in der OGS " angeregen.
  • Im zweiten Halbjahr 2007 diskutierte der "Runde Tisch" die Problematik der Therapien in Einrichtungen, wie z.B. Kindertagesstätten und Familienzentren.
  • Kurz vor Jahresende 2007 wendet sich der "Runde Tisch" bzgl. der Therapien mit einem Schreiben an die  die federführenden Ministerien, die hiesigen Landtagsabgeordneten, die Bundesgleichstellungsbeauftragte, den "gemeinsamen Bundesausschuss und die logopädischen Berufsverbände geschickt. Auf zwei Seiten hat der "Runde Tisch Familie" des Kreiskatholikenrates im Rheinisch-Bergischen Kreis seine fachliche Sicht als Diskussionsbeitrag eingebracht und die Adressaten aufgefordert, sich für eine Veränderung zum Wohl der erkrankten Kinder einzusetzen. In 2011 konnte eine entsprechende Veränderung der Heilmittelverordnung erreicht werden.
  • Schwerpunkt des Jahres 2008/2009 war die familienpolitische Begleitung der entstehenden Familienzentren. Zur Förderung der externen Angebote in den Einrichtungen wurden Gespräche mit den rheinisch-bergischen Landtagsabgeordneten Helene Hammelrath, Rainer Deppe und Holger Müller geführt.
  • In 2012 wandte sich der Runde Tisch in einem offenen Brief an die rheinisch-bergischen Bundestagsabgeordneten Bosbach (CDU) und Lindner (FDP) mit dem Anliegen, die Nachweisbedingungen zum Bildungs- und Teilhabepaket zu verändern. Der offene Brief ist hier und in unserem NEWS-Tool dokumentiert.

Der Runde Tisch Familie freut sich sehr über jeden Interessenten/jede Interessentin, der/die am Runden Tisch mitwirken will und seinen/ihren Anteil beitragen will, damit Pfarreien und Gesellschaft (noch) familienfreundlicher werden.

Termine:

Kontakt: Gabriele Behr