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Interview beim Domradio: "Die Freiwilligkeit im Vordergrund"
15.01.2020 - In dieser Woche jährte sich der Beschluss, einen Ersatzdienst einzuführen, bereits zum 60. Mal. Wehrpflicht und Zivildienst sind heute ausgesetzt, Freiwilligendienste sind geblieben.
Statement zur allgemeinen Dienstpflicht
12.12.2019 - Im aktuellen Diskurs zur Dienstpflicht bezieht Geschäftsführerin Heike Rieder Stellung und spricht sich für die Freiwilligkeit aus.
Freiwilligendienst kombiniert mit Hauptschulabschluss
11.12.2019 - Projekt Duales FSJ - Bewerbungsphase für Freiwillige verlängert
„Freie Fahrt für Freiwillige“
05.12.2019 - Am heutigen Tag des Ehrenamtes machen wir uns bereits im dritten Jahr in Folge für die bundesweite Aktion #freifahrtfuerfreiwillige stark.

Freiwillige diskutieren mit Bundestagsabgeordneten

17. Juni 2019; Lisa von Prondzinski

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Freiwillige diskutieren mit Bundestagsabgeordneten

Bessere Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste? Die Grünen-Politikerin Katharina Dröge und ihr CDU-Kollege Heribert Hirte sehen da großen Bedarf. Das machten die beiden Kölner Bundestagsabgeordneten bei einer Diskussion mit über 30 Gruppensprecher/-innen in Köln deutlich. Eingeladen zu dem Treffen hatte der FSD. 

 

Sofort entwickelte sich ein reger Austausch zwischen den Freiwilligen und dem/der Politiker/-in. Beide Bundestagsabgeordnete betonten den Wert der Freiwilligen-Arbeit. Heribert Hirte meinte: "Dies ist für die Gesellschaft sehr wichtig. Wir arbeiten daran, dass diese Arbeit geschätzt wird." Und Katharina Dröge ergänzte: "Dieses Engagement ist auch für einen selbst unheimlich wichtig, weil man ganz neue Eindrücke für die Zukunft bekommt."

 

Die Freiwilligen berichteten von ihrer Arbeit und formulierten ihren Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel beim ÖPNV-Ticket, denn das aktuelle sei zu teuer, um zu den Einsatzstellen zu gelangen. Damit stießen sie bei der Politikerin und dem Politiker auf offene Ohren. Auch mehr finanzielle Unterstützung im Freiwilligendienst forderten die Gruppensprecher/-innen. Etwa durch leichteren Zugang zum Wohngeld oder den Erlass der Rundfunkgebühren. Zur Sprache kam zudem eine bessere Einhaltung der Arbeitsmarktneutralität. Manchen Freiwilligen werde in ihren Einsatzstellen zu viel Verantwortung übertragen, sagte ein Gruppensprecher.

 

Die beiden Bundestagsabgeordneten zeigten viel Verständnis für die Belange der Freiwilligen und unterstützen viele ihre Forderungen. Hirte sagte, eine seiner Aufgaben als Bundestagsabgeordneter sei es, Themen in Arbeitsgruppen hineinzutragen, damit sich etwas bewege.

 

Unsere Gruppensprecher/-innen waren am Ende sehr angetan von dem Treffen. "Cool" war nur eine von vielen positiven Reaktionen.

  

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