Aktuelles

Schulabschluss in Corona-Zeiten: Was kommt danach?
16.06.2021 - Schule und jetzt? Wir beraten Schulklassen und Interessierte online über die vielseitigen Freiwilligendienste im Erzbistum Köln, jetzt anmelden für die Juni-Events oder individuelle Termine vereinbaren.
LESENWERT: Doppelinterview in der aktuellen SommerZeit
11.06.2021 - Anfang Juni ist die neue Magazinausgabe vom Erzbistum Köln erschienen: Zwei Freiwillige vom FSD berichten über ihren Freiwilligendienst und darüber, was sich durch die Corona-Pandemie alles verändert hat.
10 Jahre BFD - der FSD feiert mit!
08.06.2021 - Der Bundesfreiwilligendienst feiert in 2021 großes Jubiläum, am 1. Juli findet deshalb in Berlin eine große Feierlichkeit statt. Der FSD Köln gratuliert zu #10JahreBFD.
#wertvolljahr: Bundesweite Kampagne startet diese Woche
26.05.2021 - Der FSD Köln e.V. beteiligt sich auch in diesem Jahr an den Aktionen rund um den Hashtag #wertvolljahr, um sich für mehr Anerkennung und Wertschätzung von Freiwilligendiensten stark zu machen.

Meinungen

  • „Ich wollte mir nach der Schule ein Jahr Zeit nehmen, um zu schauen, welche Berufe für mich in Frage kommen könnten. Durch meinen Freiwilligendienst weiß ich nun, was ich wirklich will: Lehrer werden!“
    Georg Vaßen
    Collegium Josephinum, Bonn
  • „Durch meinen Freiwilligendienst weiß ich nun ganz sicher, dass Erzieher mein Traumberuf ist. Ich habe mich in dieser Zeit sehr weiterentwickelt und tolle Kolleginnen und Kollegen und Teamende an meiner Seite gehabt.“
    Lukas Dreesbach
    Kath. Kita St. Michael, Bonn
  • „In diesem Jahr habe ich viele nette Leute kennen gelernt und etliche neue Erfahrungen gesammelt.“
    Rebecca Gleim
    Katholische Kindertagesstätte St. Elisabeth, Köln
  • „Es gab Höhen und Tiefen, die das Jahr für mich besonders gemacht haben!“
    Adelya Karamysheva
    Seniorenzentrum Franziskus-Heim, Wipperfürth
  • „Ich würde den BFD jederzeit wieder machen, weil ich sehr viele neue Erfahrungen gesammelt habe.“
    Lisa Grimm
    Rehanova, Köln-Merheim
  • „Das FSJ war eine ereignisreiche Zeit, die ich nie vergessen werde. Ich habe ungeahnte Fähigkeiten an mir entdeckt und erlebt, was es heißt ein Team zu sein.“
    Lisa Katharina Horst
    Wohnverbund St. Alexius/ Max Kolbe Haus, Neuss
  • „Während meinem Freiwilligendienst habe ich gelernt, mit noch mehr Verantwortung als sonst umzugehen und organisierter an Aufgaben heran zu gehen.“
    Wolfgang Entringer
    Deutschorden Wohnstift Konrad-Adenauer gGmbH, Köln
  • „Bei den Seminaren habe ich Freunde fürs Leben gefunden. Und die Arbeit ist einfach der Hammer. Ich hätte nie gedacht, dass Arbeiten so viel Spaß macht.“
    Christian Wittke
    OGS Mettmannerstraße, Düsseldorf
  • „Durchs FSJ bin ich viel offener, selbstbewusster und kreativer geworden. Außerdem habe ich gelernt, mit Problemen umzugehen und gute Lösungen zu finden.“
    Jaqueline Kastner
    Caritas Familienpflege, Bergisch Gladbach
  • „Der BFD hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, einfach mal den Menschen zu helfen, die auch wirklich Hilfe benötigen.“
    Philipp Dallüge
    St. Augustinus Behindertenhilfe, Neuss
  • „Ein Freiwilligendienst lohnt sich, weil man Gutes für die Gesellschaft tut und selbstbewusster wird. Ich bin in diesem Jahr ganz sicher reifer geworden.“
    Paolo Gallitelli
    Jugendfachstelle Wuppertal
  • „Einen Bundesfreiwilligendienst zu machen, war für mich die beste Entscheidung meines Lebens.“
    Denise Wagner
    Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz, Overath
  • „Durch das FSJ habe ich Einblicke in meinen Traumberuf und eine Lehrstelle erhalten. Und ich war Teil der ultimativen Seminargruppe. Es war eine tolle Zeit!“
    Patrick Schultes
    Haus Maurinus, Leverkusen
  • „Während meinem Freiwilligendienst habe ich viel über den Umgang mit anderen Menschen gelernt. Jetzt gehe ich ganz anders als vorher auf andere Menschen zu.“
    Alexander Koch
    Kita St. Gereon, Köln
  • „Ein FSJ lohnt sich, weil man Gutes tut, sein Sozialverhalten verbessert und auf den Seminaren Zusammenhalt und Vertrauen kennenlernt. Man lernt fürs Leben!“
    Tobias Weber
    OGS-Servatius, Bonn
  • „Es macht großen Spaß, sich freiwillig zu engagieren. Denn strahlende Augen von Menschen, die sich richtig freuen, dass man da ist, ist der schönste Lohn!“
    Jennifer Esser
    CJG St. Josefhaus, Eckenhagen
  • „Es lohnt sich, weil man neue Leute kennen lernt, die Arbeitswelt erfährt, Neues lernt und neben einem Taschengeld auch viel Lob und Anerkennung bekommt.“
    Sebastian Myllek
    CJG Hermann-Joseph-Haus, Bonn
  • „Ein BFD lohnt sich, weil man Disziplin und Durchhaltevermögen lernt. Jeden Morgen aufzustehen, auch wenn man keine Lust hat, gibt einem das gute Gefühl, es geschafft zu haben.“
    Katja Werner
    Kath. Kindertagesstätte St. Mechtern, Köln
  • „Ich habe während dem BFD sowohl von Eltern, Kindern als auch Kollegen sehr viel positives Feedback bekommen. Das hat mich selbstbewusster gemacht.“
    Marco Reich
    Kath. Kindertagesstätte Riphahnstraße, Köln
  • „Ein Jahr voller spannender Erfahrungen, in dem ich erfahren habe,  wie unterschiedlich Menschen sein können und wie man individuell auf sie zugehen kann.“
    Paula Reul
    St. Marien-Hospital, Bonn
  • „Ich habe viele tolle Leute kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen.“
    Maren Werner
    CJG Haus St. Gereon, Kerpen
  • „Die Arbeit war manchmal anstrengend, aber ich habe unheimlich viel zurückbekommen.“
    Paula Bommel
    Kindertagesstätte St. Laurentius, Bonn
  • „Der Freiwilligendienst hat mir geholfen herauszufinden, welchen Beruf ich ergreifen möchte.“
    Greta Lettau
    Kinderhaus Schumaneck, Brühl
  • „Ein FSJ ist der perfekte Einstieg ins Berufsleben.“
    Gordon Zebrowski
    Kinder- und Jugendhilfezentrum Haus Maria Frieden, Velbert

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FSJ in einer Kindertagesstätte

Mein Name ist Sarah, ich bin 18 Jahre alt und habe von August 2020 bis April 2021 ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kindertagesstätte gemacht. Nach meinem Abitur stand ich vor der Entscheidung, was ich in Zukunft machen möchte. Für mich war klar, dass ich die Zeit sinnvoll nutzen möchte und somit war das FSJ genau das Richtige für mich. Es war die perfekte Möglichkeit, in den Beruf als Erzieher*in reinzuschauen und die Wichtigkeit des Berufs kennenzulernen. Viele haben die Vorurteile, dass der Arbeitsalltag aus Spielen und Kaffee trinken bestehe. Doch genau das hat das FSJ in der Kita widerlegt.

 

An meinem ersten Tag in der Einsatzstelle sind alle Kinder zu mir gekommen und haben neugierig gefragt, wer ich bin und was genau ich hier mache. Als ich den Kindern erklärte, dass ich ab jetzt jeden Tag in den Kindergarten kommen werde, sah ich zahlreiche grinsende Gesichter. Ich glaube alleine am ersten Tag wurde mir die Frage: „Können wir was zusammen spielen?“, mehr als 15 Mal gestellt. Dies war für mich der perfekte Start in mein bevorstehendes FSJ.  Nach meiner ersten Woche hab ich schon so unglaublich viel über die Kinder gelernt. Es war unfassbar schön zu sehen, wie schnell die Kinder das Vertrauen zu mir aufgebaut haben und mit jeder Kleinigkeit zu einem gekommen sind, als sei man schon Jahre lang im Kindergarten. Schon nach der ersten Woche konnte ich die Vorurteile beiseiteschieben. Ich habe gelernt, dass Erzieher*innen eine der wichtigsten Aufgaben und Positionen in der Gesellschaft einnehmen und viel mehr hinter ihrer Arbeit steckt als Viele vermuten. 

In meinem FSJ habe ich so viel über mich als Person gelernt!

Zu Beginn, ist es mir noch etwas schwer gefallen situationsgemäß zu handeln und die Versuche der Kinder, mich auszutricksen, zu verstehen und dementsprechend die richtige Entscheidung zu treffen. Alleine nach einem Monat habe ich mich schon so sicher in meiner Rolle als FSJlerin gefühlt, als hätte ich noch nie etwas anderes gemacht. Mir wurden immer mehr Aufgaben und Verantwortung übertragen, sodass ich immer mehr an Wichtigkeit in der Einrichtung zugenommen habe. In den sieben Monaten meines FSJs habe ich viel mehr über mich als Person dazu gelernt. Ich weiß, dass ich auf meine Überzeugungen und Entscheidungen vertrauen kann und konnte diese auch problemlos in den Kindergartenalltag integrieren. Dies zeigt mir, dass ich auch in Zukunft darauf vertrauen kann, die für mich richtige Entscheidung zu treffen. Nicht nur ich konnte den Kindern was mit auf den Weg geben, sondern auch andersrum. Ich habe gelernt, dass es in Ordnung ist, wenn man unterschiedliche Stärken hat, dass man auch alleine unglaublich viel schaffen kann oder dass man niemanden unterschätzen darf. Das sind nur ein paar von den unzähligen Dingen, die ich in meinem FSJ von den Kindern gelernt habe.

 

Mit meinem FSJ verbinde ich als aller Erstes das Lachen! Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und Situationen erlebt, über die ich jetzt noch lachen muss, wenn ich daran zurückdenke. Wenn ich an mein FSJ denke, kommen mir nicht nur lange Arbeitstage oder die Diskussionen mit den Kindern in den Sinn, ob man eine Matschhose braucht oder Zankereien, sondern die kleinen bedeutsamen Momente. Ich zum Beispiel denke an das Krokodil, welches mich an Karneval angeknabbert hat oder an unseren Friseursalon, an die strahlenden Gesichter, an die unzähligen Umarmungen oder das Händchen halten, wenn das einschlafen schwer fällt. Ich könnte noch viel mehr Dinge aufzählen, die das FSJ unvergesslich machen. Es war für mich der perfekte Weg.