FREIWILLIGENDIENSTE FÜR MENSCHEN MIT FLUCHTERFAHRUNG

Aktuelles

Der FSD Köln feiert 60. Geburtstag
20.05.2020 - Am 19. Mai 2020 jährte sich die Gründung der Freiwilligen Sozialen Dienste bereits zum 60. Mal.
NEU: Der FSD bei Instagram
29.04.2020 - Jetzt vernetzen mit fsd.koeln: Hier gibt es aktuelle Neuigkeiten rund um die Freiwilligendienste im Erzbistum Köln.
Wir bleiben in Kontakt - auch während der Corona-Pandemie
24.04.2020 - Über aktuelle Entwicklungen informieren wir multimedial - hier, per E-Mail und in den sozialen Medien.
Freiwillige diskutieren mit Bundestagsabgeordneten
17.06.2019 - Bessere Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste? Die Grünen-Politikerin Katharina Dröge und ihr CDU-Kollege Heribert Hirte sehen da großen Bedarf. Das machten die beiden Bundestagsabgeordneten bei einer Diskussion mit über 30 Gruppensprecher/-innen in Köln deutlich. Eingeladen zu dem Treffen hatte der FSD.
Das FSJ und der BFD werden gefördert vom

Freiwilligendienste für Menschen mit fluchterfahrung
über 27 JAHREN

Pro Jahr bieten wir 20 Erwachsenen mit Fluchterfahrung die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in einer sozialen Einrichtung innerhalb des Erzbistums Köln zu absolvieren. Männer und Frauen ab 27 Jahren unterstützen für sechs oder zwölf Monate als Fachkräfte in Vollzeit oder Teilzeit in Pflegeheimen, Krankenhäusern, bei Jugendverbänden, in Kinderheimen und in anderen sozialen Einrichtungen. Je nach Einsatzstelle und Interesse können pflegerische, hauswirtschaftliche, haustechnische oder pädagogische Tätigkeiten übernommen werden.


Sie erhalten während Ihres Dienstes ein Taschengeld und einen Zuschuss zur Verpflegung (bei einer Vollbeschäftigung z.Z. in Höhe von 440 Euro), werden sozialversichert und von Mitarbeiterinnen/-n des FSD pädagogisch begleitet. Zur pädagogischen Begleitung zählt unter anderem die Teilnahme an monatlichen Tagesseminaren (so genannten Begleitseminaren) sowie die Teilnahme an zwei bis drei Zusatzseminaren. Die Begleitseminare gestalten sich rund um die Themen Praxisreflexion, berufliche Orientierung, die Entwicklung von Perspektiven sowie die Reflexion Ihrer Rolle als Freiwillige/-r in der Einsatzstelle. Die Zusatzseminare bieten Ihnen die Möglichkeit, aus einem Seminar-Portfolio Veranstaltungen ganz nach Ihrem persönlichen Interesse zu wählen.

 

Wer kann sich bewerben?

  • Menschen mit Fluchterfahrung ab 27 Jahren, die einen Freiwilligendienst absolvieren möchten.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

  • Schicken Sie Ihre Online-Bewerbung an den FSD
  • Bei einem persönlichen Gespräch suchen wir dann gemeinsam mit Ihnen nach einer geeigneten Einsatzmöglichkeit innerhalb des Erzbistums Köln. Wir achten dabei auf Ihre Vorkenntnisse, Interessen, Vorlieben und die gute Erreichbarkeit der Einsatzstelle.
  • Vorstellung und Hospitation in der Einsatzstelle, die in Frage kommen könnte.
  • Wenn wir von Ihnen und der Einsatzstelle eine positive Rückmeldung erhalten, stellen wir Ihnen Ihren Vertrag fertig.

Was sind die Rahmenbedingungen?

  • Sie arbeiten sechs oder zwölf Monate mit 21 bis 39 Wochenstunden in einer sozialen Einrichtung im Erzbistum Köln.
  • Die Teilnahme an begleitenden Tagesseminaren ist verpflichtend.
  • Sozialversicherungsbeiträge werden während des Dienstes gezahlt.
  • Sie erhalten ein monatliches Taschengeld in Höhe von z.Z. 440 Euro Verpflegungszuschuss (bei einer Vollzeitbeschäftigung). Es kann sein, dass das Taschengeld auf andere Leistungen bzw. Ansprüche angerechnet wird.
  • Sie benötigen eine Beschäftigungserlaubnis. Hierbei helfen wir Ihnen gerne.
  • Am Ende Ihres Dienstes erhalten Sie ein Abschlusszeugnis.

Welche Chancen und Möglichkeiten gibt es?

  • Sie arbeiten in sozialen Einrichtungen (z.B. Kitas, Krankenhäuser, Altenheime) im pädagogischen, pflegerischen, technischen oder hauswirtschaftlichen Bereich.
  • Sie lernen Arbeitsbedingungen und -abläufe in Deutschland kennen.
  • Der FSD Köln unterstützt Sie mit pädagogischer Begleitung.
  • Die Kosten für Sprachkurse und -prüfungen können in der Zeit des Freiwilligendienstes übernommen werden.
  • Der Freiwilligendienst ist offen für Menschen aus allen Herkunftsländern.

Bitte beachten Sie:

  • Der Freiwilligendienst sichert nicht den Aufenthalt und schützt somit nicht vor Abschiebung.
  • Absprachen mit dem Jobcenter und/oder Sozialamt sind weiterhin nötig.