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Die KED Köln unterstützt Landesverband und KED Münster auf dem Katholikentag
50 Jahre wie ein Tag
Die Kath. Elternschaft im Erzbistum Köln e.V. ist im Jahr 2017 fünfzig Jahre geworden

50 Jahre wie ein Tag

Fotos - v.l.n.r.: Andrea Honecker, Vorsitzende der KED Köln | Dr. Schwarz-Boenneke, Leiterin Hauptabteilung Schule des Erzbistums Köln | Dr. Kraus, Direktor des Kolumba Museums
Fotos - v.l.n.r.: Andrea Honecker, Vorsitzende der KED Köln | Dr. Schwarz-Boenneke, Leiterin Hauptabteilung Schule des Erzbistums Köln | Dr. Kraus, Direktor des Kolumba Museums

Eltern wissen das. Die Kinder werden schnell erwachsen. Und das gilt eben nicht nur für die Leiblichen – sondern auch für das „Ziehkind“ KED. Die Katholische Elternschaft im Erzbistum Köln e.V. ist im Jahr 2017 geworden.

 

Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) setzt sich auf der Basis des christlichen Menschenbildes für eine chancengerechte, ganzheitliche und wertorientierte Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen ein. Auch das gesetzlich garantierte  Mitwir-kungsrecht der Eltern ist für die KED wichtig: Im Zentrum der Verbandsarbeit stehen Bildungseinrichtungen in katholischer und öffentlicher Trägerschaft, von den Kindertageseinrichtungen bis zu den Schulen. Und dies seit 50 Jahren: Ein guter Anlass das Erreichte zu feiern. Das hat die Kölner KED Ende November gemacht.

 

Schule und Eltern seien doch ein ungleiches Paar, bemerkte die Vorsitzende der KED Köln, Andrea Honecker, in ihrem Grußwort an die mehr als 60 Gäste. Zusammen müssten Eltern und Schule an einem Strang ziehen, um die Kinder zu erziehen „und obendrein zu bilden“. Und wo könnte die KED ihr Jubiläum auch passender feiern, als in einer Bildungsstätte: im Museum Kolumba, dem eindrucksvollen Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Ausgestellt werden hier aktuell antike Gegenstände aus der Römerzeit wie Gläser und Vasen. Gegenübergestellt sind sie ähnlichen Gegenständen aus der Moderne, zum Beispiel einem Teeservice des Produktdesigners Wagenfeld – einem Schüler der Bauhaus-Kunstschule in den 1920er Jahren.

 

Dr. Stefan Kraus, Direktor des Kolumba-Museums, wies in seinem Festvortrag „ Verteidi-gung  der Kindheit. Plädoyer für ästhetische Bildung“ unter anderem auf den Wert von Langeweile für die Entwicklung von Kindern hin. Außerdem bräuchten Kinder Zeit, Dinge auszuprobieren und ohne Anleitung selbst herauszufinden.

 

Dr. Bernadette Schwarz-Boennecke, Leiterin der Haupt-abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Köln,  würdigte in ihrem Grußwort das ehrenamtliche Engagement von  Vorstand und Mitgliedern der KED Köln. Und auch die Bundesvorsitzende der KED, Marietheres Kastner, gratulierte dem Kölner Diözesanverband bei der Feier und überreichte ein Geschenk.

 

Vor 50 Jahren, so Andrea Honecker, habe Kardinal Frings die Pfarrer im Erzbistum dazu aufgefordert, engagierte Eltern für die Mitarbeit in der neu zu gründenden Katholischen Elternschaft zu finden. Das zweite Vatikanische Konzil hatte kurz zuvor die Laienmitwirkung in der Kirche gestärkt. 50 Jahre später sei der Auftrag an die katholischen Eltern, sich in der Elternmitwirkung einzubringen, immer noch genauso aktuell.

 

Mitwirkung erfordert Austausch. Umso schöner, dass viele unterschiedliche Gäste kamen, um mit der KED zu feiern: Neben den Ansprechpartnern aus dem Generalvikariat Vertreter anderer Verbände, mehrerer Bildungswerke und von Schulen und Kitas.

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