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Neue Vorsitzende der KED in NRW gewählt
Andrea Honecker setzt schulpolitische Arbeit für die Eltern fort
„(Stör)faktor Schule!?“
Wird das Familienleben zu stark von schulischen Themen belastet?
Bilder vom Katholikentag 2018
Die KED Köln unterstützt Landesverband und KED Münster auf dem Katholikentag
50 Jahre wie ein Tag
Die Kath. Elternschaft im Erzbistum Köln e.V. ist im Jahr 2017 fünfzig Jahre geworden

Neue Vorsitzende der KED in NRW gewählt

Bei der Mitgliederversammlung der Katholischen Elternschaft Deutschlands – KED in NRW – Landesverband in Ratingen bei Düsseldorf wurde Andrea Honecker, Vorsitzende der KED im Erzbistum Köln und Mutter von vier Kindern, einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Damit tritt sie die Nachfolge von Dr. Herbert Heermann an, der nach acht Jahren Vorsitz sein Amt aus beruflichen Gründen vorzeitig zur Verfügung stellte.

 

Der Wahl voraus ging die Verabschiedung von Dr. Heermann, bei der die stellvertretende Vorsitzende Jutta Pitzen das konstruktive Miteinander, seine gute landespolitische Arbeit und seinen Einsatz für die Interessen und Anliegen der Eltern während seiner mehr als achtjährigen Amtszeit würdigte. Dieses Engagement will die neue Vorsitzende Andrea Honecker fortsetzen. „Ich will wie mein Vorgänger eine engagierte Stimme für die Mitwirkung der Eltern in Schule und Kita sein“, unterstreicht sie. Seit Jahren in der KED aktiv, weiß sie, wo bei Eltern „der Schuh drückt“. Die KED in NRW wird sich unter ihrem Vorsitz weiterhin in der Schulpolitik des Landes NRW mit ihren Vorstellungen von guter Bildung und Erziehung einbringen. „Gute Bildung und Erziehung eröffnen jungen Menschen die Möglichkeit, ihr Leben bestmöglich zu gestalten“, betont Andrea Honecker.

 

Insbesondere liegen ihr und dem katholischen Elternverband die Chancengerechtigkeit für alle Kinder – unabhängig von der sozialen oder kulturellen Herkunft – am Herzen. „Jedes Kind soll die Förderung erhalten, die es braucht, damit sein Leistungspotential ausgeschöpft wird“, erklärt Honecker. Ihren derzeitigen Schwerpunkt in der Arbeit als Landesvorsitzende sieht sie in der Verbesserung der Grundschulen, angefangen von der Gewinnung von mehr Lehrkräften über die Renovierung von Schulgebäuden und Digitalisierung der Klassenzimmer mit entsprechender Qualifizierung der Lehrer bis hin zur Gestaltung des Ganztags. „Eine weitere Herausforderung für uns als Landesverband ist die Umsetzung der 9jährigen Gymnasialzeit. Hier werden wir uns dafür einsetzen, dass die Bedürfnisse und Wünsche der Eltern einfließen“, betont Honecker. Um diesen Schwerpunkten der KED in NRW und ihren Anliegen mehr Gewicht zu verleihen, ist der neuen Vorsitzenden die Vernetzung und Zusammenarbeit mit den anderen beim Schulministerium aktiven Verbänden wichtig. „In einem guten Netzwerk können Themen miteinander abgesprochen und gemeinsam beim Schulministerium vorgetragen werden“, unterstreicht sie abschließend.


Eva Weingärtner

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