Aktuelles

Der neue KED Kurier Sommer 2019 ist erschienen!
In diesem Heft finden Sie, neben vielen anderen Themen, die Zusammenstellung aller Ergebnisse der Umfrage sowie eine Auswertung und Gewichtung der zusätzlichen Bemerkungen.
Zur aktuellen Diskussion: Sprachförderung an Grundschulen
Dass Kinder in der Grundschule sprachlich gefördert werden, gehört zu den natürlichen Aufgaben dieser Schulform und gilt selbstverständlich für alle Kinder.
Save the dates!
21. September 2019: Seminar zur Kommunikation zwischen Lehrern/Lehrerinnen und Eltern | 16. November 2019: Digitalisierung in aller Munde. Die KED in NRW lädt Sie ein.

Alle Meldungen der KED im Erzbistum Köln finden Sie HIER...

Schulgesetz

Sie wollen nachlesen, auf welcher Basis Grundschulen in NRW arbeiten?

 

Das Schulgesetz gibt Auskunft darüber.

 

Die Katholische Grundschule ? ein Auslaufmodell?

 

In einer differenzierten Bildungslandschaft sind Bekenntnisschulen ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil.

 

Durch eine bewusst christliche Ausrichtung tragen sie gerade in einer pluralen Gesellschaft dazu bei, das Christentum und die mit diesem verbundenen Werte als gestaltende Kraft lebendig zu halten und zu vermitteln.

Bekenntnisgrundschulen bedeuten daher eine Wahlmöglichkeit für alle Eltern, die wollen, dass ihr Kind in der Grundschule über den Religionsunterricht hinaus christlich erzogen wird. Diesen Anspruch können Gemeinschaftsgrundschulen, die in Offenheit für alle Bekenntnisse und Weltanschauungen erziehen und bilden, nicht uneingeschränkt erfüllen.

Es ist gut und richtig, dass NRW sich in seiner Landesverfassung verpflichtet, ein Schulangebot nach den Wünschen der Eltern zu gewährleisten, und dass daher allein diese über die Schulart ihres Kindes entscheiden.

Viele Eltern legen Wert darauf, dass ihr Kind auch in Zukunft über den Religionsunterricht hinaus von Lehrerinnen und Lehrern im oben geschilderten Sinne nach christlichen Werten unterrichtet und erzogen wird, und dass es auch im Schulleben die Feste und Feiern des Kirchenjahrs kennen und schätzen lernt. Wer überdies wünscht, dass sein Kind auch in der Schule eine Verbindung zu den Kirchengemeinden erfährt, der sollte sich für den Erhalt der Bekenntnisschulen stark machen.

Die Schulen ihrerseits haben sich damit ein hohes Ziel gesetzt: sie müssen sich um ein deutliches Profil bemühen und es im Alltag umsetzen. Besonders gut gelingt das, wenn alle, Schulleitung, Eltern und Lehrer(innen) an einem Strang ziehen. Wo dies verwirklicht ist, sind  Bekenntnisschulen oft auch bei Eltern und Kindern beliebt, die diesem Bekenntnis nicht angehören, was zuweilen zu Konflikten wegen der Vergabe der Plätze geführt hat. Doch das kann und darf kein Grund sein, eine Schule ihrer christlichen Prägung zu berauben oder das Modell im Ganzen in Frage zu stellen: Im Gegenteil: es bestätigt, dass Bekenntnisschulen und damit die Wahlfreiheit der Eltern erhaltenswert sind.