Kontakt zum Verband

Johannes Koop,
1. Vorsitzender
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KODA Spiegel aktuell

Den aktuellen KODA Spiegel finden Sie hier:

Kinder an die Orgel

Kindern und Jugendlichen die Orgel näherzubringen ist wichtig, weil das Instrument nicht gerade leicht zugänglich, oder mobil ist. Im Beitrag der Deutschlandfunks wird eine Idee angesprochen, wie die Orgel auch „zu Kindern“ gehen kann. Den Beitrag empfehlen wir zur Lektüre. ...

Die Vielfalt des Berufes "Kirchenmusiker/in"

KirchenmusikerInnen: koordinieren in der Regel 100 - 200 ehrenamtlich engagierte Menschen in ihren Chören und Gruppen sind Multiplikatoren sie vernetzen: innerhalb ihrer Zuständigkeitsbereiche, aber auch darüber hinaus mit Kommunen, Schulen, Seniorenheimen usw. ...

Neuer Blick auf die Kirchenmusik

Deutsches Musikinformationszentrum stellt Themenportal Kirchenmusik vor
Kaum ein anderer musikalischer Bereich ist so vielfältig und dadurch so schwer zu überblicken wie die Kirchenmusik. Zwischen Laienorientierung und hoher Professionalisierung dient sie nicht nur der Liturgie, sondern schlägt mit ihren zahlreichen Aktivitäten im Konzertleben eine Brücke in die ...

Aktuelles

Koda-Spiegel 1.07.2019
04.07.2019 - Neufassung der Entgeltordnung
Der KODA Spiegel 8/2018
01.09.2018 - mit Informationen über die stufengleiche Höhergruppierung und die zum Teil neugefassten Tätigkeitsmerkmale
Mitglied werden?
30.08.2018 - Unterstützen Sie den Verband

Alles, was Recht ist

Wir beraten Sie und setzen uns für Sie ein, wenn Sie Fragen haben zu: allem, rund um die KAVO (kirchliche Arbeits- und Vergütungsordnung) Ihren Arbeitsbedingungen Ihrer ...

Die Zukunft des hauptberuflichen Kirchenmusikers

In der Gründungssatzung ist formuliert, dass der Verband sich für die Weiterentwicklung des Berufes Kirchenmusiker stark macht. ...

Herzlich willkommen!

Save The Date!

Die Mitgliederversammlung findet am 11. März 2020 10 Uhr in Düsseldorf statt. 

Das war die BUKO 2019

Die Bundeskonferenz der Kirchenmusikverbände tagte in Köln

Wie in jedem Jahr am 3. Fastensonntag tagt der BKKD zur Bundeskonferenz mit seinen 11 Diözesanverbänden. In diesem Jahr war der Kölner Diözesanverband VKK Ausrichter und lud nach Köln ein.
Neben einem sehr interessanten und sehr gut organisierten Rahmenprogramm (Dom-Orgelführung bis aufs Dach, Museum KOLUMBA und Vorführung der neuen Orgel in St. Antonius, Düsseldorf-Oberkassel durch den Kollegen M. Hinz) gab es wieder eine ausgiebige Tagesordnung.
Nach den Berichten des Vorstandes des BKKD durch seinen noch neuen 1. Vorsitzenden RK Dieter Leibold, standen folgende Punkte auf der TOP-Liste:
- Prävention und Verhaltenskodex für Kirchenmusiker
- Datenschutzgrundverordnung
- Ökumenischer Kirchentag 2021 in Frankfurt
- Berichte aus den Verbänden
 
Ein großer Themenblock mit intensivem Austausch war der TOP „Zukunft des Kirchenmusikberufs“. Dazu waren zwei Gastredner geladen: EDKMD Prof. Richard Mailänder, Köln und Dr. Georg Plank aus Graz, der Gründer der Initiative „Pastoralinnovation“. (www.pastoralinnovation.at)
 
Prof. Mailänder referierte über die Situation für uns Kirchenmusiker, die ähnlich prekär werden wird, wie der derzeitige Mangel an Priestern. Insbesondere wenn 2025 die große Verrentungswelle kommen wird. Es werden viele Stellen nicht mehr zu besetzen sein.
Wir haben über mögliche Szenarien diskutiert, um den Beruf als solchen wieder attraktiv zu machen: dazu gehören familienfreundlichere Arbeitszeiten, gerechtere Entlohnung, Anstellung beim Bistum, Ausbildung und Weiterbildung im Bereich Popularmusik,...
Dr. Plank machte Mut, im pastoralen Sinne mehr „Ermöglicher“ zu sein bzw. zu werden, als selbst immer nur der „Macher“ zu sein. Ein Kirchenmusiker kann nicht alles können und muss es auch nicht! Aber er sollte als Vermittler und Multiplikator agieren, um die Bedürfnisse in den Gemeinden decken zu können.
 
Aus den Berichten der Verbände war rauszuhören, wie schwierig es häufig mit der kirchlichen Obrigkeit ist: sei es der oft unüberschaubarer Bürokratismus zwischen Pfarre, Bistum und Rendanturen oder aber auch einfach die nicht immer selbstverständliche  Mitarbeit im Pastoralteam vor Ort. Nicht selten wird im Pastoralteam weiterhin eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen pastoralen Diensten und sog. „Folgediensten“ gepflegt, was häufig destruktiv für die gemeindliche Arbeit ist.
In den Bistümern, wo es einen sogenannten „pastoralen Zukunfstweg“ gibt, ist es leider häufig so, dass die Gremien auf diözesaner Ebene ohne Kirchenmusiker besetzt sind. Ein Missstand, der nur schwer zu verstehen scheint. Die Verbände werden aber auch weiterhin ihre Themen ansprechen.
 
Die nächste Bundeskonferenz ist vom 14.-16. März 2020 in Nürnberg.
 
Markus Lienstromberg